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Potsdam-Mittelmark Jungs von „Tocotronic“ mischen Dorf auf
Lokales Potsdam-Mittelmark Jungs von „Tocotronic“ mischen Dorf auf
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12:00 10.11.2017
Bandmitglieder von „Tocotronic“ im Gespräch mit Bürgermeister Bernd Albers, der sich dabei an seine Studienzeit erinnerte. Quelle: Gemeinde Stahnsdorf
Stahnsdorf

Die Gemeinde Stahnsdorf bleibt ein Anziehungspunkt auch für Filmcrews – regelmäßige Anfragen an die Gemeindeverwaltung seien dafür ein Beleg, so Gemeindesprecher Stephan Reitzig. Jüngstes Beispiel: Als Schauplatz für ihr neuestes Musikvideo wählte die Hamburger Indierock-Band „Tocotronic“ bereits am 17. Oktober das Grashüpferviertel. „Die Berliner Produktionsfirma hatte um Stillschweigen bis zum Erscheinungstermin der dazugehörigen Single gebeten“, erklärt Reitzig die späte Information über den Dreh.

„Tocotronic‘“ drehte im Diestelfalterweg sowie in der Nähe der Schenkenhorster Motocross-Strecke Szenen für ihre neueste Single „Hey Du“. Der Song ist Teil des noch unveröffentlichten zwölften Albums „Die Unendlichkeit“ und erscheint am Freitag als Single-Auskopplung. Beim Dreh wirkten auch Statisten aus der Region mit – sie wurden zuvor durch die Produktionsfirma angeworben, unter anderem in sozialen Netzwerken.

Weil der Drehort nur einen Steinwurf vom Gemeindezentrum entfernt lag, hieß Bürgermeister Bernd Albers (BfB) die mittlerweile vierköpfige Band um Frontmann Dirk von Lowtzow am Drehtag persönlich in Stahnsdorf willkommen. Die 1993 in der Hansestadt als Trio gegründete Band weckte beim Bürgermeister „Erinnerungen an die Nachwende- und Studienzeit“, wie er bei der kurzen Zusammenkunft mit den musikalischen Gästen erwähnte.

In derselben Kalenderwoche (16. bis 20. Oktober) waren nach Angaben Reitzigs auch mehrere Tage die Ermittler der ZDF-Krimiserie „Soko Wismar“ im Einsatz. Schauplätze für den Krimidreh waren der Eichenweg und Kiefernsteg in Stahnsdorf, aber auch Straßenzüge in Kienwerder (Waltraudstraße, Heidekamp). Dort wurden unter anderem Kamerakran, Lichteinheit, Spielwagen und Schienenfahrzeug verwendet.

Von Jürgen Stich

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