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Potsdam-Mittelmark Kalle Pohl kommt nach Teltow
Lokales Potsdam-Mittelmark Kalle Pohl kommt nach Teltow
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21:45 11.06.2015
Kalle Pohls „Selfi in Del(f)phi: Der Kabarettist gastiert am Samstag um 20 Uhr im Stubenrauchsaal in Teltow, Neues Rathaus, Marktplatz 1-3. Quelle: Oniro Media
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Teltow

 Vielen wird Kalle Pohl wohl am ehesten von der früheren RTL-Satireshow „7 Tage – 7 Köpfe“ her bekannt sein. Mit Jochen Busse an der Spitze und Bernd Stelter, Gaby Köster, Rudi Carrell, Mike Krüger und einem jeweiligen Stargast an der Seite lästerte der Rheinländer die jeweils zurück liegende Woche durch. Doch der Kabarettist, Schauspieler und Sänger Kalle Pohl hat viel mehr zu bieten, als nur ein paar kernige Sprüche. Der 1,69 Meter große Komödiant stellt am 13. Juni ab 20 Uhr im Stubenrauch-Saal in Teltow, Marktplatz 1-3, sein neues Bühnenprogramm „Selfi in Delfi“ vor. Der Schreibfehler ist Programm und Kalle Pohl nie allein. Natürlich sind auch seine Bühnenfiguren Tante Mimi und Vetter Hein Spack, in die sich Pohl auf der Bühne in Sekundenschnelle mit Mimik, Stimme und Körperhaltung verwandeln kann, wieder mit dabei. Noch sind einige wenige Karten für den Samstagabend in der Tourist-Information in Teltow, Marktplatz 1-3, in allen bekannten Vorverkaufstellen sowie online unter www.teltow.de zu haben.

MAZ:Was wissen Sie über Teltow?

Kalle Pohl:Offen gestanden nicht viel, deshalb bin ich sehr gespannt auf die wetterfreundliche Stadt, denn das weiß ich: Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge von 551,2 mm ist geringer als der bundesweite Durchschnitt von etwa 800 mm.

Ist Kalle Ihr richtiger Name?

Pohl:Karl Heinz steht im Pass, aber im Rheinland hieß es immer Kaleinz.

Was sagen Tante Mimi und Vetter Hein Spack zum Auftritt in Teltow?

Pohl:„Endlich mal raus aus dem eigenen Muff und kucken, wie andere Leute lachen!“ Worauf ich mich ebenfalls freue.

Wollten Sie schon immer Komödiant werden oder zunächst eher einen „seriösen“  Beruf  ergreifen?

Pohl:Komisch war man in meiner Jugend nur zu Karneval und Familienfesten, ansonsten ging man dem Ernst des Lebens nach. Das tat ich auch eine ganze Weile – bis das langweilig wurde. Ich musste Komiker werden, um zu überleben.

Wie viele Auftritte haben Sie im Jahr?

Pohl:Die eine Seite in mir sagt zu wenig, die andere sagt, es sind zu viele, da ich lieber in Spanien weilen würde.

Wie viele Selfis haben Sie selbst schon gemacht?

Pohl:Unzählige. Hoffen wir also, dass meine These stimmt, dass die Handys demnächst Selfies machen, sobald sie dich sehen. Danach schauen sie sich die Bilder auch selbst an – und löschen sie dann.

Was machen Sie lieber, Kabarett, Theater oder Fernsehen?

Pohl:Am allerliebsten mache ich mich nach Span..., aber das war ja nicht die Frage. Da ich die Abwechslung liebe mache ich gern Kabarett, Theater und Fernsehen.

Wie stimmen Sie sich auf Ihren Auftritt ein?

Pohl:Beim Ton- und Lichtcheck schnuppere ich die Atmosphäre des Raumes, in der Garderobe mache ich ein paar Stimmübungen und vor allem während des Auftritts lebt und wächst die Stimmung – gemeinsam mit meinem Publikum.


 

 

Von Heinz Helwig

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