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Kampf fürs Patientenwohl und gegen Windräder

Recura-Klinik-Chef Dietrich Pertschy geht in den Ruhestand Kampf fürs Patientenwohl und gegen Windräder

Er galt als hartnäckiger Vertreter der Interessen seines Unternehmens und seiner Patienten. In seiner Zeit als Geschäftsführer der Recura-Kliniken in Beelitz-Heilstätten wurde Dietrich Pertschy, von dem hier die Rede ist, auch zu einem Gegner von Windkrafträdern. Am Freitag verabschiedete er sich in den Ruhestand.

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Dietrich Pertschy verabschiedete sich in den Ruhestand.

Quelle: Privat

Beelitz-Heilstätten. Er gehöre zu den Menschen, die Spuren hinterlassen. Auch Dank seines Wirkens „ist die Recura-Gruppe heute der zweitgrößte Arbeitgeber in Beelitz“, sagt der Bürgermeister der Stadt, Bernhard Knuth (Bürgerbündnis). Dietrich Pertschy, von dem hier die Rede ist, stand seit 2004 an der Spitze der Recura-Kliniken in Beelitz-Heilstätten und war maßgeblich daran beteiligt, den Krankenhausverbund an dem Standort auf- und auszubauen. Am Freitag verabschiedete er sich offiziell in den Ruhestand.

Es ist ein Rückzug aus dem Tagesgeschäft, kein genereller Abschied. Pertschy wird über den „operativen Beirat“ weiter für die Kliniken tätig sein. In seiner Zeit als Geschäftsführer galt er als hartnäckiger Vertreter der Interessen seines Unternehmens, der Mitarbeiter und der Patienten. Ein „geradliniger, manchmal unnachgiebiger Verhandlungspartner“ sei er gewesen, dem es aber immer um das Wohl der Kliniken ging, sagt der Bürgermeister. Als Pläne bekannt wurden, in der Nähe der Krankenhäuser Windräder aufzustellen, wurde Pertschy zu einem entschiedenen Gegner. Er warnte früh vor Infraschall und Schattenwurf großer Rotoren, die seine Patienten zusätzlich belasten. Patienten, die oft ihr Leben nicht mehr allein bewältigen können und in den neurologischen Abteilungen Hilfe bekommen, um ihren Alltag doch wieder zu meistern. Mit Blick auf sie sagte Pertschy in einer Debatte, in der es um die aus seiner Sicht viel zu kurzen Windrad-Abstände zu den Kliniken ging: „Schreiben Sie 3000 Meter rein. Das ist mein letzter Appell.“

Von Jens Steglich

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