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Kampf um freien Havelzugang geht weiter

Geltow Kampf um freien Havelzugang geht weiter

Die SPD-Kreistagsfraktion will einen Antrag hinsichtlich der Wiederherstellung des gesperrten Havelzugangs in Geltow bei der nächsten Kreistagssitzung stellen. Das habe sich dem SPD-Schwielowsee-Sprecher Norbert Kunz zufolge bei einem erneuten Treffen mit Bürgern aus Geltow und Wildpark-West am Montagnachmittag ergeben. Der Kampf geht also weiter.

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Im November fand bereits ein Treffen mit Glühwein am Havelzugang statt – das Interesse war groß.

Quelle: Christel Köster

Geltow. Die SPD Schwielowsee und die Kreistagsfraktion wagen einen weiteren Schritt hinsichtlich eines freien und attraktiven Havelzugangs neben der Villa Maurus in Geltow. Bei der nächsten Sitzung des Kreistages am 30. März will die Fraktion einen entsprechenden Antrag einbringen, wie der Sprecher Norbert Kunz am Dienstag auf MAZ-Anfrage mitteilte. Am Montagnachmittag hatten sich erneut rund 25 Menschen aus Geltow oder Wildpark-West am durch eine Hecke labyrinthartig gesperrten Zugang getroffen. Mit dabei waren diesmal auch einige Kreistagsmitglieder der SPD und die Bundestagskandidatin für die Gemeinde Schwielowsee, Manja Schüle, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.

Bereits seit der Eigentümer der benachbarten Villa Maurus den Weg zum Havelufer mit Blick auf die Werderaner Insel 2014 verbarrikadiert hat, kämpfen Menschen aus Geltow, Wildpark-West und Umgebung mit der SPD dafür, dass er Weg wieder frei zugänglich und auch für die Öffentlichkeit sichtbar wird. „Der Zuspruch der Einwohner ist groß. Das zeigt uns, dass es sich hierbei auch eine Herzensangelegenheit handelt“, so Kunz weiter. Daher wollen sich die Sozialdemokraten nicht nur für eine vollständige Öffnung mit einem entsprechenden Hinweisschild an der Straße einsetzen, sondern auch die Gemeinde Schwielowsee in Bewegung setzen, ihren Beitrag zu leisten, resümierte der Sprecher. Der Ortsbeirat hat sich im vorigen Jahr einstimmig dafür ausgesprochen, dass die Gemeinde den Landkreis bei der Wiederherstellung des Weges unterstützen will. Der SPD zufolge besteht auf dem Weg ein Betretungsrecht gemäß Bundesnaturschutzgesetz. Auch in Hinblick auf den Tourismus könnte der Havelzugang in den kommenden Jahren wichtig werden. „Wenn 2018/19 der neue Radweg nach Werder kommt, wird der Radverkehr dort hoffentlich zunehmen. Der Zugang zur Havel könnte zum touristischen Highlight werden“, erklärte Kunz. Momentan ist von der Straße aus kaum zu erkennen, dass es sich eigentlich um einen frei zugänglichen Weg handelt. Zudem häufen sich laut Kunz Vorfälle, bei denen Erholungsuchende nach dem Betreten von den Eigentümern beschimpft, schikaniert oder verfolgt werden.

Am Sonntag, 26. März, soll um 11 Uhr zum wieder eine Aufräumaktion auf dem Weg bis zur Sperre stattfinden.

Von Luise Fröhlich

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