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Potsdam-Mittelmark Kampfmittelexperte sprengt alte Panzerminen
Lokales Potsdam-Mittelmark Kampfmittelexperte sprengt alte Panzerminen
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18:12 20.03.2015
Alte Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Quelle: Peter Geisler
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Stahnsdorf

Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz der Nationalen Volksarmee (NVA) an der Alten Potsdamer Landstraße in Stahnsdorf will der Kampfmittelbeseitigungsdienst Brandenburg am nächsten Mittwoch (25. März) alte Handgranaten, Panzerfäuste, Panzerminen und andere Fundmunition aus dem letzten Weltkrieg beziehungsweise aus den Beständen der einstigen DDR-Armee sprengen. Der Platz wird beräumt, weil die Bundespolizei Berlin auf dem Gelände ihre Reiterstaffel ansiedeln will (MAZ berichtete). „Dreiviertel der Menge konnten wir abtransportieren. Was jetzt noch auf dem Platz liegt, muss vor Ort vernichtet werden“, sagt Sprengmeister Mike Schwitzke.

Um den Sprengplatz soll am Mittwoch ab 8 Uhr ein Sperrkreis mit einem Radius von 500 Metern gezogen werden. Im Sperrgebiet liegen 23 Häuser – darunter zwei Mehrfamilienhäuser – , deren Bewohner sich vorübergehend woanders aufhalten müssen. Im nahen Vicco-von-Bülow-Gymnasium, das außerhalb des Sperrkreises liegt und dessen Schulbetrieb am Mittwoch planmäßig weiterläuft, soll ein Aufenthaltsraum für sie eingerichtet werden.

Gesperrt werden das gesamte Gelände des früheren Truppenübungsplatzes zwischen der Alten Potsdamer Landstraße, der A 115 und dem Teltowkanal bis zum Uferweg mit dem Anglerparkplatz. Der Autobahn- sowie der Schiffsverkehr liegen außerhalb des Sperrkreises. Dieser verläuft weiterhin entlang der Alten Potsdamer Landstraße zwischen Bahnhofsstraße und Anni-Krauss-Straße, der Bahnhofstraße zwischen der Hausnummer 3 und dem Übergang zur Alten Potsdamer Landstraße einschließlich des Wilmersdorfer Friedhofes sowie entlang der Heinrich-Zille-Straße zwischen dem Eingang zum Sportgelände des Regionalen Sportvereins und der Alten Potsdamer Landstraße.

Im Vicco-von-Bülow-Gymnasium soll ein Aufenthaltsraum eingerichtet werden. Quelle: Bernd Gartenschläger

Schwitzke rechnet damit, dass der Sperrkreis um 9 Uhr steht und er dann mit den Sprengungen beginnen kann. Zuvor will er sich mit dem Vertreter des Ordnungsamtes die umliegenden Häuser ansehen, um hinterher eventuelle Schäden feststellen zu können. Sollte wirklich etwas passieren, könnten die Betroffenen ihre Ansprüche über ihre Hausratversicherungen geltend machen. Der Sprengmeister geht aber davon aus, dass alles reibungslos verläuft und die Anwohner etwa kurz nach 10 Uhr wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren können.

Auf dem ehemaligen Übungsplatz will die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) für die Bundespolizei ein Dienstgebäude, einen Stall mit Nebengebäuden, eine Reithalle, eine Führanlage und einen Longierzirkel bauen.

Von Heinz Helwig

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