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Potsdam-Mittelmark Karat und Pankow spielen beim Stadtfest
Lokales Potsdam-Mittelmark Karat und Pankow spielen beim Stadtfest
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19:15 07.09.2015
Die Band Pankow tritt in Teltow auf. Quelle: Privat
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Teltow

Vor 25 Jahren wurden Ost- und Westdeutschland vereint. Anlässlich dieses historischen Moments findet jedes Jahr das Teltower Stadtfest statt. Inzwischen ist es mit mehreren zehntausend Besuchern das größte Fest im Land Brandenburg zum Tag der Deutschen Einheit. Jetzt steht fest, dass es zu diesem großen Jubiläum vom 2. bis 4. Oktober bewegende Gänsehautmomente mit den ostdeutschen Kultbands Karat und Pankow geben wird. Die Deutsche Eigenheim AG, die bereits zum vierten Mal als Hauptsponsor beim Fest vertreten ist, und das Bild Teltows in den letzten Jahren mit attraktiven Wohnangeboten mitprägte, ermöglicht auch in diesem Jahr wieder Kultur bei freiem Eintritt.

Stefanie Herfurth von der betreuenden Potsdamer Eventagentur „brando“ ist daher besonders stolz, die Kultrocker begrüßen zu können. „Über Sieben Brücken“, „Schwanenkönig“, „Jede Stunde“, „Der Blaue Planet“ sind Lieder, deren Inhalte zwar einen langen Weg hinter sich zu haben scheinen, aber aktueller sind denn je. So sind sie alle über ihre sieben Brücken gegangen, flogen hoch, sprengten Ketten wie der Albatros und erlitten große Tiefschläge. Seien es die Repressalien in der DDR, oder der Tod des Sängers und Gründungsmitglieds Herbert Dreilich im Jahr 2004 und der damit einhergehende Streit um den Bandnamen. Dafür war es ihnen dank ihres Erfolges schon relativ früh möglich, in der BRD auftreten zu können und sie erhielten sogar als einzige Band der DDR damals eine Einladung zur ZDF-Show „Wetten, dass…!“. Mit ihrem unlängst erschienenen Album „Seelenschiffe“ wagen die Musiker pünktlich zu ihrem 40. Bandjubiläum eine Art Neubeginn.

Unterstützt werden die Karat-Rocker von eben solchen Urgesteinen des Ostrocks. Mit über 30 Jahren im Musikgeschäft sind die Herren von Pankow zeit- und politkritisch ebenso erfahren. Bereits zu DDR-Zeiten eine der bekanntesten Bands des Landes, hatten ihre Stücke oft einen provozierenden Unterton. Man nannte sich vordergründig nach dem Berliner Stadtbezirk Pankow. Pankow war aber auch in den 1950er Jahren ein westdeutscher Schmähbegriff für das DDR-Regime. Das in dieser zeitgeschichtlichen Phase 1988 erschienene Album „Aufruhr in den Augen“ mit Texten solcher Songs wie „Langeweile (rumgerannt)” oder „Gib mir’n Zeichen“ sowie der Auftritt von Pankow in westdeutschen Medien zogen Kreise bis in das ZK der SED. Nach über 30 Jahren Bandgeschichte, im Zwist gegen das Regime der DDR, nach großen Erwartungen und vielen leeren Illusionen suchen die Ostrocker nach wie vor die Bühnen und die Nähe zu ihren Fans. Sie sind rau, melancholisch, treibend, cool. Titel wie „Komm, Karleneken, komm“ oder „Doris“ sind dabei nur ein Funken ihres schöpferischen Werkes.

Im Anschluss an ihren Auftritt wartet die Deutsche Eigenheim AG noch mit einer etwas anderen, aber ganz besonderen Form der Unterhaltung auf. So folgt anspruchsvolle Bildgewalt der weltberühmten Sand-Animationskünstlerin Aljona Voynova. In ihrer anspruchsvollen Darbietung zeichnet sie die 750 jährige Geschichte Teltows und 25 Jahre Deutsche Einheit musikalisch untermalt im Sande und schüttelt emotionale Bilder aus dem Handgelenk. Diese beeindruckende Präsentation mündet dann im Höhenfeuerwerk.

Von Claudia Krause

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