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„Kaufland“ investiert in Linther Standort

Mittelmark „Kaufland“ investiert in Linther Standort

Die Handelskette „Kaufland“ investiert in den Linther Standort an der Autobahn. Dort ist jetzt der Supermarkt modernisiert und neu strukturiert worden. Parallel bereiten die Besitzer der Handels-Immobilie einen Neubau vor. Er soll ab 2019 betriebsbereit sein und alle Waren dann unter einem Dach anbieten.

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Zu viel Fleisch, zu wenig Nachhaltigkeit

Neue gestaltet ist der Kaufland-Markt in Linthe, wie Hausleiterin Martina Meintzer (re.) und ihre Kollegin Annette Malzahn zeigen.

Quelle: Thomas Wachs

Linthe. Zwei Jahre vor einem geplanten Neubau hat die Handelskette „Kaufland“ jetzt noch einmal in den Umbau der Filiale an der Autobahn 9 in Linthe investiert. Bei laufendem Betrieb und lediglich einem Tag Schließzeit ist die große Verkaufshalle in den zurückliegenden Wochen komplett modernisiert und neu strukturiert worden. „Die Arbeiten erfolgten jeweils in der Nacht durch spezialisierte Dienstleister von Kaufland“, sagt die Linther Hausleiterin Martina Meintzer.

Nur ein Tag Schließzeit

Sofort ins Auge fallen niedrigere Regale, die den Zugriff zum Sortiment erleichtern. Zusätzliche Durchgänge und mehr Platz zwischen den Regalen erleichtern den schnellen Einkauf. So sind nun kürzere Wege möglich. „Die meisten Stammkunden haben den Umbau positiv aufgenommen“, sagt die Marktleiterin. Sie ist in Linthe für rund 50 Mitarbeiter verantwortlich.

Perspektivisch arbeitet die Grundstücksgesellschaft Friedrich Bremke GmbH & Co. KG als Eigentümer der Handels-Immobilien in Linthe jedoch bereits an einem Neubau für den gesamten Kaufland-Markt. Ab 2019 sollen dort dann alle Waren unter einem Dach angeboten werden. Das Handelsunternehmen will dann die heutige Trennung zwischen dem größeren allgemeinen Bereich und dem bislang noch auf der anderen Seite des Parkplatzes angesiedelten Getränkemarkt aufheben.

Neues Konzept sichert den Standort

Nur so könne der Standort langfristig gesichert werden, erklärte die Grundstücksgesellschaft. Prokurist Ingo Kuhne und Geschäftsführer Uwe Kröber hatten im Februar vor Gemeindevertretern deutlich gemacht, dass es Kaufland nach eigenen Angaben in den bestehenden Hallen „nicht mehr möglich sei, einen zeitgemäßen Marktauftritt“ zu bieten.

Dieser beinhaltet eine modernere Präsentation der Waren. Zum neuen Konzept zählen künftig dann auch Bedientheken für frische Fleischwaren und Käse sowie womöglich auch für Fisch. Auch seien Backstationen geplant.

Aldi ist schon wieder weg, zahlt aber noch zehn Jahre Miete

Seit Jahren ist der Handelstandort Linthe in Bewegung. Neben dem Supermarkt der Kaufland-Gruppe wurden Geschäfte für Schuhe, Gardinen und Teppiche sowie Blumen und ein Imbisslokal angesiedelt. Der Hallenkomplex von Kaufland ist 1995 errichtet worden. Die von den benachbarten Märkten genutzten Hallen stammen aus den 70er- und 80er-Jahren. Nur kurz war indes die Präsenz der Handelskette Aldi.

Für sie hatte die Grundstücksgesellschaft Friedrich Bremke GmbH & Co. KG aus Arnsberg in Westfalen im Jahr 2014 einen Neubau errichtet. Aldi schloss diese Filiale jedoch nach nur zwei Jahren Betrieb zum Jahresende 2016 wieder, zahlt weiter aber Miete für insgesamt zehn Jahre.

Von Thomas Wachs

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