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Keimzeit: Neues Akustik-Album dieses Jahr

Nach Konzerten auf Burg Rabenstein Keimzeit: Neues Akustik-Album dieses Jahr

Das Keimzeit-Akustik-Quintett hat zum siebenten Mal den Musikalischen Jahresauftakt auf Burg Rabenstein vollzogen. Zwei ausverkaufte vom Publikum bejubelte Konzerte haben zur Entscheidung beigetragen: Die Formation spielt im Laufe dieses Jahres ihr zweites Studioalbum ein. Erste Kostproben wurden schon serviert.

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Spielfreude zu fünft: Keimzeit-Akustik-Quintett

Quelle: Dirk Fröhlich

Raben. Zum Finale ist es geradezu furios geworden. „Kling Klang“, was jeder kennt und mitsingen kann, wäre vom Keimzeit-Akustik-Quintett wohl dennoch nicht mit dieser fast orchestralen Kraft erwartet worden. Doch Gabriele Kienast setzt ausnahmsweise nicht mit der Geige, sondern mit dem Xylophon die besonderen Akzente.

Zum siebenten Mal gestaltete das Ensemble den musikalischen Auftakt für das Jahr auf dem Steilen Hagen. Im sowohl am Freitag als auch am Sonnabend ausverkauften Ritterssaal auf der Burg Rabenstein war nicht nur gut eingeheizt. Auch sonst kam bei dem Gastspiel wohlige Wärme auf. Wahlweise bei den Balladen oder wenn der Rock ’n’ Roll doch zum Mitwippen herausgefordert hat. Keine Kammermusik eben.

Titel „Nervensäge“ erstmals präsentiert

„Wir haben uns mit dem speziellen Raum gut arrangiert und genießen die Konzerte sehr“, sagt Frontmann Norbert Leisegang. Die Spielfreude, die er und seine Mitstreiter an den Tag legen, wird vor der kleinen Bühne natürlich besonders greifbar. Folgerichtig hat wohl nicht zuletzt der Aufenthalt im Hohen Fläming mit einigen Probestunden zu der prompt bejubelten Entscheidung geführt, dass die Formation noch in diesem Jahr ein zweites Album einspielen wird. Auf jeden Fall soll sich der Titel „Nervensäge“ darauf wieder finden. Er ist dem hiesigen Publikum am Wochenende schon als Kostprobe präsentiert worden.

Immer wieder neue Interpretationen möglich

2010 war das Keimzeit-Akustik-Quintett eher zufällig aus der Taufe gehoben worden. Drei Jahre später wurde das Album „Midtsommer“ aufgenommen worden – ein Meilenstein auf offenbar tragfähigem Grund. Denn die Lieder aus dem „Keimzeit“–Repertoire, eine Hand voll ausgewählter Filmmelodien und neuerdings exklusive Kompositionen sind offenbar so gut, dass sie sich immer wieder neu interpretieren lassen.

Hartmut Leisegang am Bass und Christian Schwechheimer am Schlagzeug als Taktgeber sowie Norbert Leisegang und Martin Weigel als singende Gitarreros sowie Gabriele Kienast mit der Violine schaffen das nicht nur mit Können, sondern strahlen obendrein viel Harmonie aus. Auch und gerade dann, wenn einer mit dem instrumentalen Solo kurz ins Rampenlicht gerückt wird. So fällt es ihnen augenscheinlich nicht besonders schwer, sich vom tosenden Beifall samt trappelnder Füße, in die Zugaben treiben zu lassen.

Von René Gaffron

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