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Kein guter Fang im Wiesenburger Park

Hegefischen der Jugend Kein guter Fang im Wiesenburger Park

Der Wiesenburger Park bietet alljährlich die schöne Kulisse für das Hegefischen des Petrijünger-Nachwuchses aus dem Hohen Fläming. Doch dieses Mal war kein gutes Angelwetter, weshalb nur wenige und kleine Friedfische an den Haken gingen. Den dicksten davon zog indes ein Einheimischer an Land.

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Harry Hölzer registriert nur kleine Mengen an der Waage.

Wiesenburg. Justin Sonntag hat die Ehre der Gastgeber gerettet und beim Hegefischen der Jugend im Wiesenburger Park den besten Fang gemacht. Mit 95 Schuppentieren, die insgesamt 2225 Gramm auf die Waage brachten, sicherte sich der Einheimische den Titel des Regionalverbandes „Hoher Fläming“.

Kaum Bisse bei starken Böen

Der Schlossteich bietet alljährlich die schöne Kulisse für den Leistungsvergleich des Nachwuchses der Petrijünger. Doch dieses Mal herrschte kein gutes Anglerwetter, wie die Betreuer einschätzten. So entwickelten sich erwartungsgemäß keine spektakulären Ergebnisse. Bei stark böigem Wind und Regenschauern wollten Karpfen & Co nämlich kaum beißen. Von den Jungen und Mädchen hingegen war durchaus körperlicher Einsatz verlangt. Aber das Angebot, die Wettbewerbszeit von drei/ Stunden abzukürzen, wurde abgelehnt. Die Enthusiasten sind heutzutage schließlich gut ausgerüstet und der Anglerverein „Perle de Flämings“ hatte für ordentliche Rahmenbedingungen gesorgt.

Immerhin: Von den hiesigen elf Vereinen waren sieben mit jungen Talenten vertreten. Insgesamt 19 Kinder und Jugendliche warfen die Angel aus. Erfreulich, dass darunter sogar zwei Mädchen waren: Alina Ulrich aus Wiesenburg und Emily Gebauer aus Bad Belzig kamen unter die besten Zehn und schlugen sich somit achtbar.

Kleine Friedfische im Netz

Indes gingen allgemein lediglich kleine Friedfische ins Netz. Selbst der vom Gesamtsieger gefangene größte Blei war mit 38,5 Zentimetern und 665 Gramm keineswegs ein Kapitalfisch. Gleichwohl es dafür die Trophäe für den größten Einzelfang gab. „Insgesamt wurden dem Gewässer zur Reduzierung überzähliger Exemplare 810 Fische mit einem Gesamtgewicht von 13 365 Gramm entnommen“, sagt Alfons Müller. „Im vergangenen Jahr war die Menge fast doppelt so groß“, berichtet der Sprecher des Regionalverbandes.

Mit 79 Fischen (1265 Gramm) sicherte sich Tim Haudek vom Ortsverein Bad Belzig den zweiten Platz vor Ricardo Paul vom Ortsverein Brück. Der 16-Jährige zog zwar 94 Fische an Land, die jedoch in der Summe lediglich 1130 Gramm wogen. Mehr als nur ein Trost: Mit Justin Schlunke und Lucas Thiele holte er erneut den Mannschaftssieg ins Planestädtchen. 226 Fische (2865 Gramm) lautet die Bilanz des Trios, für das es neben lobenden Worten noch Pokal und Urkunden von Verbandschef Joachim Behring gab. Es folgten der Ortsverein Niemegk und die Auswahl aus Bad Belzig auf den Plätzen.

Von Alfons Müller

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