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Potsdam-Mittelmark Kein zusätzliches Geld für das Wasserwerk
Lokales Potsdam-Mittelmark Kein zusätzliches Geld für das Wasserwerk
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00:49 12.03.2018
Das Brauchwasserwerk gehört der Stadt Werder seit 2008. Quelle: Stephan Laude
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Glindow

Für die Sanierung des Brauchwasserwerkes in Glindow wird die Stadt kein zusätzliches Geld in den Haushalt einplanen. Den Antrag der Freien Bürger haben die Stadtverordneten am Donnerstagabend knapp mehrheitlich abgelehnt. „Die Sanierung ist umstritten und ich weiß, dass die Stadt versucht, Fördermittel zu generieren. Aber die Dringlichkeit muss einfach in die Köpfe“, sagte der Fraktionsvorsitzende der Freien Bürger, Sigmar Wilhelm. Wie berichtet, ist die Gründung der Gesellschaft „Brauchwasser Werder (Havel)“, die zum Ziel hatte, die Zukunft des maroden Brauchwasserwerkes zu sichern, ins Stocken geraten. „Wir sind noch dabei herauszufinden, welche Betriebsform uns die höchste Quote bei der Förderung einbringen könnte“, erklärte Werders 1. Beigeordneter Christian Große (CDU). Die Stadt habe in den vorigen Jahren erheblich in die Instandsetzung des Gebäudes und der Leitungen investiert. Seit 2008 ist das Gebäude im Besitz der Stadt.

In den Haushalt 2018/19 sind insgesamt 150 000 Euro eingeplant. Für allein 30 000 Euro werden Sturmschäden an Dach und Regenrinne repariert. „Wenn ich jetzt noch mehr in die Sanierung investiere, ist es verbranntes Geld, denn ich weiß nicht, ob ich das Haus in den nächsten Jahren überhaupt halten kann“, so Christian Große. Henri Hinze (Linke) schlug vor, das Gebäude für 60 000 Euro abreißen zu lassen und an gleicher Stelle Container für die Technik aufzustellen. So einfach sei es Joachim Lindicke (SPD) zufolge nicht. „Wir müssen das Werk erstmal erhalten“, sagte er.

Von Luise Fröhlich

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