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Kerzenschein und Taizé-Musik

1. Wiesenburger Kirchennacht Kerzenschein und Taizé-Musik

Am Samstag findet erstmals eine Nacht voller Konzerte in der Wiesenburger Marienkirche statt. Gespielt werden nicht nur Lieder aus dem evangelischen Gesangbuch und Orgelmusik. Eine Berliner Band, die sich der ostjüdischen Musiktradition verschrieben hat, eröffnet die erste Kirchennacht in Wiesenburg.

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Das Innere der Wiesenburger Marienkirche wird am Samstag ab 20 Uhr in Kerzenschein erstrahlen.

Quelle: Privat

Wiesenburg. Die Evangelische Kirchengemeinde lädt am Samstag, dem 9. September, zur ersten Wiesenburger Kirchennacht. Wenn es draußen bereits dunkel geworden ist, erleuchtet das Innere der Sankt Marienkirche im Kerzenschein. Drei Konzerte finden dort bis Mitternacht statt. Zum Auftakt der ersten Kirchennacht in Wiesenburg wird Klezmermusik gespielt, ein Genre das im Ostjudentum entstand und von osteuropäischen sowie orientalischen Rhythmen beeinflusst wurde. Klarinettist Harry Timmerman und Gitarrist Nikos Tsiachis spielen mit ihrer Band „Harry’s Freilach“ mal tänzerische, mal melancholische Melodien.

Um 21.30 Uhr folgt eine Taizé-Andacht vor der Lichterwand im Querschiff der Kirche. Der Chor der Evangelischen Kirchengemeinde Wiesenburg hat dafür Lieder vorbereitet, bei denen die Besucher mitsingen können. Obwohl der Taizé-Gesang durch einen ökumenischen Männerorden in Frankreich entstanden ist, entstammen viele ihrer Lieder und Melodien dem Evangelischen Gesangbuch und finden sich bereits seit mehreren Jahrzehnten in Gottesdiensten christlicher Gemeinden in Österreich, Deutschland und der Schweiz wieder.

Zum Abschluss der ersten Wiesenburger Kirchennacht erklingt ab 22 Uhr Orgelmusik. Eine Stunde lang spielt Organistin Thekla Schönfeld alle 20 Minuten mehrere Stücke. Die Orgel in der Wiesenburger Marienkirche stammt aus dem Jahr 1775. Sie wurde 1999 aufwendig gereinigt, neu gestimmt und weist bis heute Teile der Vorgängerorgel von 1696 auf.

Die Marienkirche selbst Schätzungen zufolge bis zu 900 Jahre alt. Die größte, 880 Kilogram schwere Glocke trägt eine Inschrift aus dem Jahr 1250 und wurde zuletzt 2001 restauriert.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die Kirchengemeinde bittet um eine Kollekte.

Von Victoria Barnack

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