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Kienwerder bekommt keinen Sonderschutz

Stahnsdorfer Bauausschuss lehnt Bebauungsplan für Güterfelder Siedlung ab Kienwerder bekommt keinen Sonderschutz

Einen Bebauungsplan für die „Ortslage Kienwerder“ wird es nicht geben. Der Bauausschuss in Stahnsdorf lehnte einen Antrag mehrerer Fraktionen zum Schutz des Wald- und Gartencharakters der Güterfelder Siedlung ab. Die Einschränkung des Nutzungsrechtes auf den Flächen sei ein zu großer Eingriff in die Eigentumsrechte der Grundstücksbesitzer, hieß es.

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In Kienwerder haben Grundstückseigentümer auf ihren Flächen auch weiterhin uneingeschränkte Nutzungsrechte. Der Bauausschuss in Stahnsdorf lehnte eine Reglementierung durch einen örtlichen Bebauungsplan ab.

Quelle: Privat

Kienwerder. Die Aufstellung eines Bebauungsplanes sowie eine Veränderungssperre für die Güterfelder Siedlung Kienwerder hat der Bauausschuss in Stahnsdorf in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich abgelehnt. Den Antrag hatten die Fraktionen B 90/Grüne, Bürger für Bürger/Die Neuen und Die Linke eingebracht. Sie wollen den Charakter Kienwerders als „lockere Gartensiedlung“ erhalten und eine maximale Grundstücksausnutzung durch Gebäude verhindern. Bereits in einem ersten Anlauf hatte BfB/Die Neuen mit dem Vorschlag eines Textbebauungsplanes versucht, den Waldcharakter der Siedlung zu schützen. Die Gemeindeverwaltung Stahnsdorf hatte allerdings solch einen Plan als ungeeignet bezeichnet und davon abgeraten. Die bestehenden Satzungen würden ausreichen, hieß es.

Im Bauausschuss befürchtete die Mehrheit, eine Einschränkung der Nutzung der Grundstücke sei ein zu großer Eingriff in die Eigentumsrechte der Grundstückseigentümer. Zudem entzünde sich die ganze Diskussion an gerade vier Stadtvillen in der Straße Am Wiesengrund in Kienwerder, „die da vielleicht nicht hingehören.“ Der Ortsbeirat Güterfelder halte die Befürchtungen der Fraktionen für überzogen und habe den Antrag darum abgelehnt, sagte Ortsvorsteher Dietrich Huckshold (Wir Vier). Eine kleine Gruppe von Bürgern rechtfertige nicht einen finanziellen Aufwand von mindestens 100 000 Euro für einen Bebauungsplan, hieß es im Ausschuss.

Als Mitunterzeichner des Antrages zog Ausschussvorsitzender Thomas Michel (B 90/Grüne) die Vorlage schließlich zurück.

Von Heinz Helwig

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