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Kinder erkunden Parcours in Pappautos

Verkehrserziehung in Treuenbrietzen Kinder erkunden Parcours in Pappautos

Verkehrserziehung mit Spaßfaktor erleben Kinder verschiedener Altersgruppen derzeit in Treuenbrietzen. Im Rahmen eines Förderungsprojektes für Langzeitarbeitslose entstand auf dem Pausenhof an der Albert-Schweitzer-Grundschule ein flexibler Verkehrsgarten. Er wird eifrig von Jungen und Mädchen aller Klassen sowie aus Kindergärten genutzt.

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In ihren Pappmobilen erkunden Treuenbrietzener Schüler unter Anleitung von Thomas Lehmann den Verkehrsgarten.

Quelle: Thomas Wachs

Treuenbrietzen. Reger Fahrzeugverkehr herrscht auf dem Pausenhof der Albert-Schweitzer-Grundschule in Treuenbrietzen. Ein Feuerwehrauto wartet an einer Bahnschranke, während ein Polizeiwagen flink um die Ecke biegt und ein Postauto sich über die Ampelkreuzung bewegt.

In den umgehängten und aus Pappe gestalteten Mobilen stecken Kinder. Begeistert absolvieren sie auf flinken Füßen einen Verkehrsgarten. Dieser entstand im Rahmen eines Förderungsprojektes für Langzeitarbeitslose und füllt fast den gesamten Schulhof. Nicht nur Jungen und Mädchen aller Klassen der Schule erleben auf dem Parcours derzeit ihre Verkehrserziehung mit Spaßfaktor. „Wir hatten auch schon Knirpse aus Kindergärten der Stadt hier“, erzählt Thomas Lehmann. Er ist in der Außenstelle der Gesellschaft für Berufliche Bildung (GBB) Koordinator für das Treuenbrietzener Projekt zur Arbeitsförderung.

Gewerkelt wird im Keller der Aula

Seit Anfang Mai werkeln anfangs zwölf und nun noch zehn Teilnehmer in den ehemaligen Werkräumen der Schule im Keller unter der Aula an vielen bunten Utensilien für den Verkehrsgarten. Schon in den Sommerferien kamen die elektrische kleine Ampelanlage, die Bahnschranke und diverse Schilder das erste Mal zum Einsatz. „Alles ist von den Kursteilnehmern selbst gebaut“, erklärt ihr Anleiter, Thomas Lehmann.

Das Projekt in Trägerschaft der GBB mit Zweigsitz in Beetzsee bei Brandenburg an der Havel läuft in zweiter Runde insgesamt über neun Monate. „Was nach dem Ende im Januar kommt, wissen wir noch nicht“, erzählt Nancy Pritschow. „Wir werden beim zuständigen Jobcenter aber wieder eine Verlängerung beantragen“, sagt die Mitarbeiterin der GBB-Niederlassung in Beetzsee.

Schule darf Verkehrsgarten wohl behalten

An der Schule kam der Verkehrsgarten mit seinen flexiblen Möglichkeiten für alle Altersstufen so gut an, dass Schulleiter Kersten Höhne die Arbeit damit als festes Schulprojekt ins Konzept aufgenommen hat. Und sollte es im nächsten Jahr keine Fortsetzung durch die GBB geben können, „darf die Schule die diversen Utensilien für den Verkehrsgarten wahrscheinlich behalten“, sagt Nancy Pritschow von der GBB. Gut zum Einsatz kommen könnten sie zum Beispiel bei der alljährlichen Fahrradprüfung für die Mädchen und Jungen.

Im vergangenen Jahr war im Rahmen des Arbeitsförderungs-Projektes bereits ein Miniaturmodell der Stadt Treuenbrietzen entstanden. Anhand markanter Gebäude und verschiedener Sehenswürdigkeiten konnten Kinder so ihre Heimatstadt erforschen.

Von Thomas Wachs

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