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Potsdam-Mittelmark Kinderhaus Lütte wird 25 Jahre alt
Lokales Potsdam-Mittelmark Kinderhaus Lütte wird 25 Jahre alt
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15:43 21.03.2016
Marion Bohn, Leiterin des Kinderhauses Lütte. Quelle: René Gaffron
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Lütte

Zu Pfingsten feiert das Kinderhaus in dem 430-Einwohner-Dorf sein 25jähriges Bestehen. Zum Anlass und über den Stand der Vorbereitungen gibt Marion Bohn, Leiterin der Tagesstätte, Auskunft.

Das Vierteljahrhundert soll gefeiert werden. Aber Kindergarten und -krippe in Lütte gibt es doch eigentlich schon viel länger.

Marion Bohn: Das stimmt. Die Ursprünge der Einrichtung liegen in den 50er-Jahren. Wie vielerorts ist sie damals als so genannter Entekindergarten aus der Taufe gehoben worden. Doch die 25 Jahre lassen sich noch für alle gut überblicken und waren bestimmt ereignisreich genug.

Was ist damit speziell gemeint?

Bohn: Der Fortbestand und die Zusammenlegung von Kindergarten und -krippe als Tagesstätte, die bauliche Erweiterung am Martinsberg und die Trägerwechsel von Kommune via Arbeiterwohlfahrt jetzt zum „Wir“-Verein sind allein mal die strukturellen Dinge. Hinzu kommt natürlich die pädagogische Arbeit mit den Kindern und Familien.

Stetig war und ist also der Wandel. Gibt es da keine Sehnsucht nach Kontinuität?

Bohn: Einerseits ja, wenn es um die gleichwohl noch verbesserungswürdigen Rahmenbedingungen geht. Andererseits entwickeln sich Menschen und Gesellschaft weiter, und es ist ein Erfolgsrezept der Einrichtung, dass sich das Team stets offen für Veränderungen zeigt. Der Zuspruch von den Eltern ist entsprechend, so dass die 65 Plätze im Haus stets ausgelastet sind.

Welches Personal steht aktuell zur Verfügung?

Bohn: Wir sind derzeit neun Erzieherinnen, plus zwei Quereinsteigerinnen als Verstärkung. Ein großes Plus ist die eigene Küche, samt Hauswirtschaftsbereich, mit drei Beschäftigen. Wir alle arbeiten in Teilzeit.

Wie viele Jungen und Mädchen wurden denn in den vergangenen 25 Jahren betreut.

Bohn: Es gibt wohl keine genaue Statistik. Es dürften laut unserer Schätzung so um die 275 Kinder gewesen sein. Sie sind jedenfalls alle für Pfingstsonnabend eingeladen. Gleiches gilt für ehemalige Erzieher und Mitarbeiter sowie Wegbegleiter oder etwa die Spender bei den legendären Entenrennen auf dem Bach in Schwanebeck.

Was dürfen die Besucher erwarten?

Bohn: Das Programm ist noch ein wenig offen gehalten, denn im Vordergrund sollen Austausch und Begegnung stehen. Auf jeden Fall wird – dem Umzug ins neue Domizil vor 25 Jahren entsprechend – eine Parade von der einstigen Krippe, heute Gemeindehaus, zum Kinderhaus starten.

Was ist dort zu erleben?

Bohn: Unter anderem wird eine kleine museale Ausstellung vorbereitet sein, es gibt sogar bewegte Bilder. Darüber hinaus ist eine offene Bühne für Rede- und Kulturbeiträge reserviert. Wobei neben dem Rückblick auf alte Zeiten vor allem der Blick auf Gegenwart und Zukunft gerichtet werden soll.

Welche Unterstützung ist noch nötig?

Bohn: Weil wir nicht wissen, wie viele Ehemalige dabei sein wollen und können, wäre eine Anmeldung wünschenswert. Das Büffet wird dadurch um so reichlicher, wenn jeder etwas mitbringt. Im besten Fall gibt es ja Picknickwetter.




info: Jubiläumsfeier Kinderhaus Lütte am 14. Mai, von 10.30 bis 17 Uhr; Anmeldungen vorab bitte per E-Mail via: kinderhaus-luette@wir-ev-brb.de

Von René Gaffron

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