Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Kinderoper „Hänsel und Gretel“ hat Premiere
Lokales Potsdam-Mittelmark Kinderoper „Hänsel und Gretel“ hat Premiere
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:29 05.12.2015
Probenfoto von „Hänsel und Gretel“ in den Kammerspielen Kleinmachnow. Quelle: C. Krause
Anzeige
Kleinmachnow

„Knusper, knusper, knäuschen, wer knabbert an meinem Häuschen?“ – Der Märchenklassiker der Gebrüder Grimm ist wohlbekannt. Ziemlich gruselig kommt das Original einher, wo die Hexe die Geschwister einsperrt und verspeisen will. Wald, Finsternis, Ängste sind angesagt.

Jetzt zeigen die Kleinmachnower Kammerspiele eine moderne Fassung. Der Probencountdown läuft: Die Aufführung der Kinderoper „Hänsel und Gretel“ nach der Musik von Engelbert Humperdinck hat am 4. Dezember Premiere. Die Oper ist Kindern ab sechs Jahren und Eltern zu empfehlen, sagt Enke Eisenberg (45). Die freiberufliche Regisseurin aus Hannover ist von Ilona Nymoen, Sängerin und Gründerin der Kammeroper, für die Inszenierung angesprochen worden. „Es macht großen Spaß. Die Spielstätte ist sehr charmant und ich finde das Konzept des Hauses prima“, sagt die Regisseurin. An der Oper findet sie die „psychologische Ebene „sehr spannend“.

Die moderne Fassung erzählt von „pubertierenden Kindern, die frech sind und ihren Eltern auf die Nerven gehen“, beschreibt Eisenberg ihre Idee. Und warum sollen Eltern nicht mal den Spieß umdrehen und den Kindern einen „Denkzettel verpassen“. In der Vorweihnachtszeit darf es auch lecker riechen. Deshalb ist die Aufführung nicht nur etwas für Augen und Ohren, sondern auch für die Nase. Während auf der Bühne real Kekse gebacken werden, kommt es zum Zwist, denn die Kinder haben keinen Bock auf das Backen... Ganz menschliche Situationen, die sich millionenfach abspielen. „Also eine Oper für die ganze Familie“, wirbt Eisenberg für die Eigenproduktion der Kammeroper.

Dass Häuser wie die Kammerspiele eine Oper aufführen, sei besonders wichtig, da Kinder kaum noch solches Live-Geschehen auf der Bühne kennen. Viele könnten schon nicht mehr lange still sitzen, meint die Regisseurin. Die Kinderoper mit einem projizierten Bühnenbild, das der Berliner Sprayer Martin Hoffmann entworfen hat, dauert gut 70 Minuten. Die Oper sei „sehr lebendig, emotional – und die Texte werden natürlich alle gesungen“. Das hauseigene Kammerorchester begleitet die Opernsängerinnen Carrie Dimaculanlan (Hänsel), Kathleen Morrison (Gretel), Ilona Nymoen (Mutter/Hexe) und Till Schulze (Vater) sowie ein Kinderballett live. Das Dirigat/Arrangement liegt in den Händen von Markus Syperek, die Ausstattung übernahm Maite Amaya Ruiz Marcos.

Kinderoper gefördert

Diese Kinderoper-Produktion wurde ermöglicht mit Unterstützung der Jugend-, Kultur-, Sport- und Sozialstiftung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam und des Landkreises Potsdam-Mittelmark.

Die Premiere für „Hänsel und Gretel“ findet am 4. Dezember um 16 Uhr in den Kammerspielen Kleinmachnow, Karl-Marx-Straße 18, statt. Weitere Aufführungen gibt es am 5. und 6. Dezember, jeweils um 16 Uhr. Das Stück ist für Kinder ab sechs Jahren und deren Eltern zu empfehlen.

Karten: Kammerspiele, Natura Buchhandlung am Rathausmarkt. Reservierung/Infos unter karten@neuekammerspiele.de oder Telefon 033203/8 48 04.

Von Claudia Krause

Zu Beginn des Winters zeigt sich die Wirtschaft im Hohen Fläming robust. Denn: Ende November sind hierzulande 1671 Erwerbsfähige ohne feste Beschäftigung – das sind lediglich 14 mehr als im Monat zuvor. Die Quote bleibt damit unverändert – bei 8,0 Prozent. Der beste Novemberwert seit 1990. Trotzdem gibt es nicht nur Grund zum Jubeln

05.12.2015
Brandenburg/Havel Kiez Bollmannsruh steht zum Verkauf - Am Beetzsee beginnt das große Pokern

Der in Brandenburg ansässige Humanistische Regionalverband (HRV) bereitet seinen Rückzug aus Bollmannsruh vor. Nach gescheiterten Kaufverhandlungen mit der Gemeinde Päwesin über das Kinder- und Jugenderholungszentrum (Kiez), hat der HRV den Pachtvertrag für Ende 2016 gekündigt. Jetzt sucht die Kommune andere Käufer.

05.12.2015

Der Busfahrer drückt auf die Fernbedienung und ein kleiner Fahrstuhl ensteht – was nach Science Fiction klingt, ist in Bad Belzig Realität. Insgesamt vier Busse der Verkehrsbetriebe sind mit einer neuen Hublift-Technologie ausgestattet. Durch sie können Rollstuhlfahrer die hohen Stufen im Bus problemlos überwinden.

05.12.2015
Anzeige