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Kindersitz rettet Jungen (2) bei Unfall auf A 10

Dauerbaustelle A 10: Unfallserie mit mehreren Verletzten Kindersitz rettet Jungen (2) bei Unfall auf A 10

Die Dauerbaustelle auf der A 10 zwischen den Dreiecken Potsdam und Nuthetal wird mehr und mehr zur Horrorstrecke für Autofahrer. Am Samstag hat es dort binnen kurzer Zeit zweimal gekracht. Mehrere Personen wurden verletzt. Riesiges Glück hatte ein 2-jähriger Junge. Nur der Kindersitz bewahrte ihn vor Schlimmerem.

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Quelle: dpa

Potsdam/Ferch/Glindow. Die Baustelle auf der A 10 zwischen den Dreiecken Nuthetal und Potsdam führt nicht nur zu langen Staus, sondern ist auch unfallträchtig. Am Samstag hat es dort gleich zwei Mal gekracht, die Auswirkungen auf den Verkehr waren beträchtlich.

Passat rast ins Stauende bei Ferch

Gegen 15.25 Uhr fuhr zunächst ein 24-jähriger Fahrer, der vom Dreieck Potsdam kommend in Richtung Dreieck Nuthetal unterwegs war, mit seinem VW Passat im Bereich der Anschlussstelle Ferch direkt in der Dauerbaustelle auf einen BMW auf. Der 32-jährige Fahrer des BMW wurde bei dem Unfall verletzt. Der Sachschaden wird auf 4000 Euro geschätzt. Beide Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Riesiges Glück für Zweijährigen: Der Kindersitz rettete den Jungen

Kurze Zeit später gegen 16.25 Uhr kam es zwischen der Anschlussstelle Glindow und dem Dreieck Potsdam, ebenfalls in Richtung Dreieck Nuthetal, zu einem Unfall mit mehreren Verletzten. Kurz vor dem Autobahndreieck Potsdam war es zuvor wegen der Dauerbaustelle zu stockendem Verkehr mit zeitweisem Stillstand gekommen. Ein 46-jähriger VW-Fahrer erkannte den Stau zu spät und fuhr auf das Stauende auf. Dabei schob er ein Auto noch auf einen Jaguar auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden alle beteiligten Fahrzeuge erheblich beschädigt.

Der zweijährige Sohn des Unfallverursachers, der mit im Fahrzeug saß, wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Das Kind war vorschriftsmäßig mit einem Kindersitz gesichert. Dadurch blieb es fast unverletzt. Aus dem zweiten beteiligten Auto wurden die 49-jährige Fahrerin sowie die 54 und 31 Jahre alten Mitfahrer verletzt. Alle drei wurden ebenfalls in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der entstandene Schaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Unfallaufnahme und Bergung der beteiligten Fahrzeuge dauerte bis 19 Uhr. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Von MAZonline

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