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Kita Inselnest als Vorbild für Neubau

Töplitz/Werder Kita Inselnest als Vorbild für Neubau

Die neueste Kita der Stadt, die Kita Inselnest in Töplitz, hat sich jetzt im dritten Betriebsjahr dem Sozialausschuss vorgestellt. Einige Erfahrungswerte bezüglich der modernen und energieeffizienten Ausstattung fließen auch in den Kita-Neubau in der Damaschke-Straße in Werder. Dort werden bald die Arbeiten für den Bau beginnen, der in Rekordzeit fertig sein soll.

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Die Außenanlagen der Kita Inselnest in Töplitz gleichen einem Abenteuerspielplatz für die Kinder.

Quelle: Detlev Huber

Töplitz. Noch ist sie die neueste Kita in Werder – und auch die schönste, wie Leiterin Manuela Laminski betont. Im dritten Betriebsjahr stellte sich die Kita Inselnest in Töplitz in der vergangenen Woche dem Ausschuss für Soziales, Bildung, Kultur und Sport vor. Die Abgeordneten hielten ihre jüngste Sitzung dort ab und ließen sich von Laminski durch die Räume der modern ausgestatteten und energetisch optimierten Einrichtung führen.

„Viele Erfahrungswerte fließen in den Neubau der Kita in der Adolf-Damschke-Straße“, sagte Fachbereichsleiterin im Rathaus, Ulrike Paniccia. Dank Fertigteilbauweise will die Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder (HGW), die auch den Töplitzer Kindergarten gebaut hat, die neue Kita schon Ende September fertigstellen. Der Baustart ist für den 15. April geplant, sagte HGW-Geschäftsführer Thomas Lück am Montag auf MAZ-Anfrage. Das Land Brandenburg beteiligt sich mit 794 000 Euro an den Gesamtkosten von 2,89 Millionen Euro.

Schallschutz, Fußbodenheizung und großzügige Räume

Die Kita Inselnest hat die Stadt rund 2,3 Millionen Euro gekostet. Derzeit betreuen 13 Erzieherinnen dort 97 Kinder, zu Beginn waren es 85. Das Team komplettieren zwei technische Kräfte, wie Laminski berichtet. „Dass wir die neueste Kita in der Stadt sind, spiegelt sich auch immer wieder in unserem Arbeitsalltag wieder“, erklärt die Kita-Leiterin. Dank Schallschutz sei der Lärm für die Erzieher auf ein verträgliches und gesünderes Maß gesunken und auch die Fußbodenheizung habe sich beim Spielen mit den Kindern bewährt. Beheizt wird die Kita mit Erd- und Fernwärme.

Das jüngste Kind ist gerade mal zehn Monate alt. „Gerade hier in der Region gibt es viele selbstständige Eltern, die schnell wieder in den Beruf gehen“, so Laminski weiter. Dank großzügiger Aufteilung der Räume kommen sich die kleinen und großen Kinder nicht ins Gehege. Fast überall ist die Kita mit kombinierten Spiel- und Schlafräumen ausgestattet. „Mittagsschlaf ist aber keine Pflicht“, sagt Laminski. Wer in der gemeinsamen Ruhezeit nicht einschlafen kann, darf in einem anderen Raum spielen.

Zwei Spielplätze formen den Außenbereich

Den Erziehern erleichtern einige kleine Neuerungen die tägliche Arbeit. So sind die Wickeltische mit einer ausziehbaren Treppe versehen, damit größere Kinder, die noch mit Windeln unterwegs sind, nicht hinaufgehoben werden müssen. Klemmschutz-Vorrichtungen zwischen Tür und Rahmen beugen Verletzungen vor. Neben jeweils zwei offen gestalteten Räumen für jede Kindergartengruppe und einem eigenen Sanitärbereich gibt es auch einen Sport- und Bewegungsraum mit einer Kletterwand, Turngeräten und Matten. Der etwa 4000 Quadratmeter große Außenbereich ist in zwei Spielplätze unterteilt. Piratenboot, Schaukel, Wippe, Rutsche und Balancierbalken laden die Kinder zum Spielen und Ausprobieren ein. Das ehemalige Kita-Gebäude in Töplitz stammte aus den 70er-Jahren und entsprach nicht mehr den heutigen Standards.

Auch in der neuen Kita in der Damaschke-Straße in Werder sollen bis zu 100 Kinder unterkommen – der Bedarf an Plätzen ist dank anhaltendem Zuzug in Werder weiter ungebrochen.

Neben Töplitz’ Ortsvorsteher Frank Ringel war auch der Ausschussvorsitzende Gerhard Opitz nach der Führung voll des Lobes für die Kita. Im vergangenen Jahr wurde die HGW für diesen Bau vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen mit dem Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ ausgezeichnet.

Von Luise Fröhlich

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