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Kita im Blütenviertel nicht ausgeschlossen

Caputher Mitte Kita im Blütenviertel nicht ausgeschlossen

Im Frühjahr 2018 soll es in der Caputher Mitte endlich so richtig losgehen. Das gab der Investor des Blütenviertels bei der Ortsbeiratssitzung am Mittwochabend bekannt. Er und die mit der Planung beauftragten Architekten haben den aktuellen Stand des Projektes vorgestellt. Lothar Hardt schloss indes nicht aus, dass es eine Kita im Blütenviertel geben könnte.

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So soll es im Anger der künftigen Caputher Mitte – dem „Blütenviertel“ künftig aussehen.

Quelle: Simulation/Graft

Caputh. Im Frühjahr 2018 sollen die ersten Häuser des künftigen Blütenviertels in Caputh gebaut werden. Das gab Investor Lothar Hardt am Mittwochabend im Ortsbeirat bekannt. Gemeinsam mit den Architekten stellte er den vielen Bürgern, die zu der Sitzung gekommen waren, den aktuellen Stand des Projektes vor. Derzeit wird das Gelände westlich vom Rewe-Markt erschlossen. „Wir sind dabei, die Flächen jetzt so zu modellieren, dass es sofort nach dem Winter und wenn die Baufirmen verfügbar sind, losgehen kann“, erklärte Lothar Hardt. Für die ersten Abschnitte seien keine Baugenehmigungen nötig, weil sie sich an den beschlossenen B-Plan halten.

Mittlerweile hat das sechsköpfige Team der Architektengesellschaft Graft die Grundrisse der Wohnungen und Reihenhäuser erarbeitet. Sowohl bei den Mietwohnungen als auch bei den Eigentumshäusern soll es verschiedene Typen und Größen geben. „Generell versuchen wir etwas günstig zu bauen, was eigentlich teurer wäre“, sagte Lothar Hardt. In der Realität bedeutet dies, dass die Wohnungen nur deshalb bezahlbar werden, weil sie verhältnismäßig klein sind. So gibt es viele Zweiraumwohnungen, die zwischen 39 und 42 Quadratmeter groß sind. In den Reihenhäusern stehen auf drei Etagen beispielsweise 125 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung. „Kleine und gute Grundrisse sind die einzige Chance, bezahlbaren Wohnraum anbieten zu können“, schilderte einer der Graft-Architekten.

Investor von einer Kita nicht abgeneigt

Daniel Schiffmann (CDU/FDP/UBS) fragte, ob es grundsätzlich möglich sei, die Reservefläche für eine zusätzliche Kita in der Gemeinde Schwielowsee zu nutzen. Die vielen Kinder, die in ein paar Jahren im Blütenviertel wohnen, müssten schließlich auch betreut werden. „Ob wir noch eine weitere Kita brauchen, müssen wir in jedem Fall diskutieren“, entgegnete Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU). Der Investor ist diesbezüglich nicht abgeneigt. Die Reservefläche in der Caputher Mitte ist derzeit absichtlich noch nicht verplant. „Sollte eine entsprechende Anfrage kommen, die wirklich ausgegoren und gewollt ist, werden wir die Fläche für eine Kita zur Verfügung stellen“, sagte Lothar Hardt.

Insgesamt fließen 50 bis 55 Millionen Euro in das Blütenviertel. Gesellschafter sind seit Sommer zu gleichen Teilen Lothar Hardt selbst und die eigens dafür gegründete Firma „Caputh Mitte Blütenviertel“ (CMB). Lange hatte der Investor nach einem geeigneten Partner für seine Vision von der Caputher Mitte gesucht. Insgesamt soll sie in vier Abschnitten Schritt für Schritt gebaut werden. Neben den Wohn- und Geschäftshäusern sowie den Reihenhäusern sind ein Seniorenviertel und Mehrfamilienhäuser in Richtung Caputher See geplant. 200 bis 250 Arbeitsplätze entstehen im fertigen Blütenviertel, der Rewe-Markt ist bereits dazugerechnet. Knapp vier Jahre sind seit dem Beschluss des B-Planes vergangen. Die Caputher warten nun ungeduldig darauf, dass sich rund um den Rewe-Markt etwas tut.

Von Luise Fröhlich

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