Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Kita und 30 Wohnungen geplant
Lokales Potsdam-Mittelmark Kita und 30 Wohnungen geplant
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:26 27.07.2016
Für den Wohnungsbau am Markt in Werder wurde die HGW ausgezeichnet. Jetzt plant die kommunale Gesellschaft weitere Häuser. Quelle: omoe/Archiv
Anzeige
Werder

Kindergartenplätze werden in Werder dringend gebraucht. Die Nachfrage ist mit dem Zuzug und dem Einwohnerzuwachs auf mehr als 25 000 Bürger sehr groß, das Angebot an Kita-Plätzen unzureichend. Und das, obwohl es acht kommunale Kindereinrichtungen und sechs in freier Trägerschaft mit annähernd 1700 Plätzen gibt.

Darüber hinaus beklagen Anwohner wie Kommunalpolitiker, dass bezahlbare Wohnungen für Familien und Senioren in Werder fehlen. „Deshalb plant die städtische Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder im Auftrag der Stadt sowohl eine Kita als auch Wohnungen auf dem Finkenberg zu bauen“, bestätigt der Geschäftsführer Thomas Lück auf Nachfrage der MAZ.

Viele Projekte umgesetzt

Acht Wohnbauprojekte hat die kommunale Gesellschaft in den vergangenen Jahren in Werder realisiert.

Häuser aus den 30er Jahren mit verschiedenen Wohnungen wurden im Erdebergweg saniert.

Restauriert hat die Gesellschaft ein Insel-Wohnhaus aus dem Jahr 1890 und ein Wohnhaus im Zentrum.

Sechs Singlewohnungen nah am Bahnhof wurden modernisiert.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft räume aber dem Kita-Bau Vorrang ein, sagt Lück. Schließlich mache es wenig Sinn, wenn weitere 30 Wohnungen in der Blütenstadt entstehen, aber die Kita-Plätze für die Familien fehlen. Für die Kita war bereits die Arbeiterwohlfahrt als Betreiber im Gespräch, doch hat der Verband seine Bewerbung laut Lück zurückgezogen. „Aber es ist sehr wichtig, schon vor dem Bau Wünsche des künftigen Betreibers zu kennen, damit dessen Betreuungsmodelle auch realisiert werden können“, sagt Lück. Im Juni dieses Jahres ist in den Havelauen erst eine neue Kita der Karina Hauskrankenpflege eröffnet worden.

Um mehr Kita-Plätze zu schaffen, baut die Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder (HGW) im Auftrag der Stadt in der Damaschkestraße schon jetzt eine Kita mit annähernd 100 Plätzen. „Doch wir warten noch immer auf die Baugenehmigung vom Landkreis“, sagt Lück. Die Kosten für die Modulbauweise liegen bei annähernd 2,8 Millionen Euro. Doch hofft die Stadt auf einen Zuschuss vom Land Brandenburg in Höhe von bis zu 25 Prozent der Kosten.

Die HGW verfügt bereits über gute Erfahrungen beim Kita-Bau. Für die Errichtung der Betreuungsstätte auf der Insel Töplitz wurde das Unternehmen bereits ausgezeichnet. Für die Errichtung von zwei weiteren Kindertagesstätten ist die kommunale Wohnungsgesellschaft offenbar gut gerüstet. „Wenn die Kita auf dem Finkenberg steht, könnte dort in der Nachbarschaft der Bau von Wohnungen auf der gegenwärtigen Brache von 7000 Quadratmetern erfolgen“, sagt Lück. Geplant sind Zwei- bis Vier-Raumwohnungen mit gestaffelten Mieten je nach Lage. Nähere Einzelheiten wollte der Geschäftsführer nicht nennen, weil die Planung noch nicht abgeschlossen ist. Bauprojekte dieser Art sind für die Gesellschaft nicht neu, denn sie errichtete Wohnhäuser in der Baulücke am Marktplatz, wo einst das Busdepot seinen Standort hatte. Auch für die Gestaltung dieser Baulücke wurde das Unternehmen mit Sitz am historischen Markt auf der Insel ausgezeichnet.

Die HGW saniert gegenwärtig das Ärztehaus in der Kellermannstraße in Werder und baut die Feuerwehrwache in Töplitz. Sie errichtete auch eine Rettungswache des Kreises in der Damaschkestraße.

Von Regine Greiner

In Falkensee (Havelland) wurde sie schon gesichtet, in Beelitz (Potsdam-Mittelmark) auch. Die aus dem Mittelmeerraum stammende Dornfinger-Spinne hat es nun bis vor die Tore der Stadt Brandenburg geschafft. Ein Exemplar dieser giftigen und für den Menschen nicht ungefährlichen Art wurde am Dienstag in Saaringen entdeckt.

28.07.2016

Pünktlich zu den Sommerferien startet auch die große Reisewelle – doch Nunie, das Maskottchen des Naturparks Nuthe-Nieplitz muss Zuhause bleiben. Er kann schließlich die Parkbesucher nicht im Stich lassen, außerdem ist er ja gerade der große Star im neuen Erlebnisheft des Parks. Um das Fernweh des Maskottchens zu stillen, ruft der Naturpark einen Fotowettbewerb aus.

27.07.2016

Viele Menschen fühlen sich eng mit der Trechwitzer Dorfkirche verbunden. Natürlich ist das Pfarrerin Christiane Klußmann. Zu ihnen gehören aber auch Christine Scheibel, die neben der Kirche aufgewachsen ist und die Flensburger Bildhauerin Luise Harfmann. Sie hatte von der Lukas-Gemeinde einen ganz besonderen Auftrag.

26.07.2016
Anzeige