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Klares Votum für Kauf des Bahnhofs

Familienzentrum könnte ins Michendorfer Stationsgebäude ziehen Klares Votum für Kauf des Bahnhofs

Nach monatelangen Ringen um die Zukunft des Michendorfer Bahnhofs ist jetzt in der Gemeindevertretung eine klare Entscheidung getroffen worden: Die Kommune soll das Stationsgebäude kaufen. Bei dem Votum gab es keine Gegenstimme. Zugleich erteilten die Gemeindevertreter einen Prüfauftrag, der dem Bahnhof einen neuen Mieter bescheren könnte.

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Jürgen Rose: Das Ziel des Bürgerbegehrens ist erreicht. .

Quelle: Köster

Michendorf. Die Gemeindevertreter haben am Montagabend einen Schlusspunkt hinter einem beispiellosen Tauziehen um den Michendorfer Bahnhof gesetzt. Ohne Gegenstimme (19 Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen) votierten sie für den Kauf des Stationsgebäudes und hoben den alten Beschluss vom Oktober 2015 auf, als das Kommunalparlament mehrheitlich noch den Erwerb ablehnte.

Zuvor hatten sich die Fraktionen auf acht Vorgaben für den Erwerb geeinigt. Neu hinzu gekommen ist der Auftrag zu prüfen, ob in den Bahnhof das Michendorfer Familienzentrum mit untergebracht werden kann. Vorgeschlagen hatte dies die Fraktion FBL/UWG. Durch die zentrale Lage in Wohnortnähe und die Erreichbarkeit für alle Bürger der Kommune sei der Bahnhof ideal als Standort für das Familienzentrum. Zudem würden Mietzahlungen im fünfstelligen Bereich gespart, wenn es im Bahnhof eingerichtet wird.

Die Kaufverhandlungen mit der Deutschen Bahn sollen nun so schnell wie möglich aufgenommen werden, um vor dem Versteigerungstermin zum Zuge zu kommen, sagte Bürgermeister Reinhard Mirbach (CDU) der MAZ. Die Verhandlungen führt er zusammen mit den Vorsitzenden der Fachausschüsse. Zusätzlich wird Linksfraktionschef Peter Pilling an den Verhandlungstisch geholt – auf Antrag des FDP-Fraktionsvorsitzenden Hartmut Besch, um auch einen Vertreter dabei zu haben, der von Anfang an für den Bahnhofskauf stritt. „Gegner gibt es in dieser Frage nicht mehr“, sagte Mirbach, der nach dem Votum auf Jürgen Rose, den Initiator des Bürgerbegehrens, zuging und ihm eine Tasse schenkte, auf der Michendorfs Bahnhof aufgedruckt ist. Rose hatte sich mit seinem Engagement auch bei Kritikern des Bahnhofskaufs Respekt erworben. Er konstatierte: Das Bürgerbegehren ist nicht mehr notwendig, das Ziel ist erreicht.

Von Jens Steglich

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