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Eisenauto PGH restauriert Ostblock-Autos

Klassiker auf Rädern Eisenauto PGH restauriert Ostblock-Autos

Wenn es um Schönheit auf Rädern geht, kennen Martin Anders und seine Jungs nur eines: Gebrauchte Autos aus den „fünf gebrauchten Bundesländern“. Vom Moped übers Motorrad und diverse Pkws bis zum Barkas-Transporter reparieren und restaurieren sie alles, was in der DDR und ihren „Bruderländern“ für den „motorisierten Individualverkehr“ gebaut wurde.

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Martin Anders (vorn, rechts) hat die PGH Eisenauto gegründet.

Quelle: Rainer Schüler

Michendorf . „Nach ’nem Porsche dreht sich bestimmt mancher um“, sagt Martin Anders: „Gegen einen alten Lada hat der Zuffenhausener aber keine Chance. Da liegen die Bewunderblicke klar im Osten! Hab ich selbst erlebt.“ Denn er fährt einen, hat ihn selber aus einem Schrotthaufen in einen schönen Schwan verwandelt: Viel originalgetreues Chrom auf russischgrünem Blech, Nummer 1-508 in der Farbtabelle aus Togliatti, wo der museumsschöne Lada 1973 das Licht der Welt erblickte, ein 2103er, wie die Kenner wissen: 1442 Kubikzentimeter Hubraum, verteilt auf vier Zylinder. 75 PS stehen zu Buche und eine Höchstgeschwindigkeit von 150 Stundenkilometern. „Der fährt natürlich schneller“, sagt Anders, „so 165; in der Region schwankt die Tachonadel heftig. Die 150 haben sie zu DDR-Zeiten so in die Papiere geschrieben, damit die Leute die Karre schonen. Die sollte möglichst lange halten. Und wo konnte man schon mehr als 100 fahren, ohne gleich als Staatsfeind geschurigelt zu werden?!“

Olaf Heinsdorf (re) hat sich einen Lada 2107 wieder richtig schick gemacht

Olaf Heinsdorf (re.) hat sich einen Lada 2107 wieder richtig schick gemacht.

Quelle: Rainer Schüler

Auch beim altweißen Lada 2107 von Olaf „Olli“ Heinsdorf war das so, und der wurde mit seinen 1458 Kubik immerhin noch 1989 gebaut, als die Wende kam über die „fünf unbenutzten Bundesländer“, wie Anders flockig sagt: „Wir sind keine Fans des Sozialismus, aber Fans der Autos, die die damals hatten. Die Kisten von heute haben ja bloß sechs Jahre Leben sicher. Die Autos, die wir hier erhalten, haben einige schon über 40 Jahre in den Polstern und leben nochmal 30 Jahre, falls uns dann die Lust vergeht, ansonsten länger, viel länger.“

Als er ein kleiner Junge war, hatte sein Vater einen 2103er. Auf der Rückbank ist Martin faktisch aufgewachsen, genauer: auf der ausklappbaren Armlehne in der Mitte. Da hatte Papa den Steppke drauf gesetzt, damit er besser sieht, natürlich ohne Gurt und ohne Römer-Sitz. Papa konnte fahren, alle vertrauten ihm. Es war normal, sich auf den Andern zu verlassen.

Anders senior jedenfalls hatte stets die Ruhe weg und brachte die Familie immer sicher an sein Ziel. Gern denkt Martin an seine Kinderzeit, als ein Matchbox-„Eisenauto“ schier unbezahlbar war und gehütet wurde wie ein Schatz. Und so, wie er die Spielzeugautos von damals immer noch in Ehren hält, so hält er die Trabis, Wartburgs, Ladas und Barkas’ in Ehren, die Trolls, Sperber, Stars, S50, MZ’s und Javas, die QEK-Wohnwagen, die Camptourist-Klappzelt- und HP500-Hänger. Eisenauto PGH nennen sich Anders und die Anderen draußen in Bergheide, in einer Bundesstraßenkurve hinter Michendorf. Ihre PGH ist keine Produktionsgenossenschaft des Handwerks; für „Persönlich Gepflegtes Hobby“ steht das Kürzel. Und dieses Hobby geht ihren Frauen zuweilen heftig auf den Keks. „Wenn wir schrauben“, sagt Anders, „haben die Frauen ihren Frauenabend, und das ist oft.“ Um so schöner ist es, wenn die Männer irgendwann die Früchte ihrer Schufterei zusammen mit ihren Frauen genießen können, auf Tour nämlich.

Martin Anders ist ein Schrauber durch und durch

Martin Anders ist ein Schrauber durch und durch. „Geht nicht“ gibt es für ihn nicht.

Quelle: Privat

Jahrelang und immer samstags an einem Auto zu basteln, ist die Sache dieser Männer nicht. Sie sammeln alles, was sie brauchen könnten für den Aufbau eines alten Gefährtes, horten zuweilen zwei und drei davon auf Anders’ Hof, „aus drei mach eins“. Dann geht es „hardcore“ los. Dreieinhalb Monate nur haben sie 2014 gebraucht zum Aufbau von Ronald Hemmes’ „Pitty“, einem Barkas B1000 von 1964: Im April nahmen sie den Pritschenwagen nach „leichten Demotagen“ (sprich: Komplett-Entkernung) unter dem Arbeitstitel „Flash Gordon“ in die Mache; Ende Juni war er wieder auf der Straße, als wäre er nie weg gewesen. Und so wie Pitty „auf ewig“ weiterlebt, lebt auch der QEK junior von Ronald weiter, der Kult-Wohnwagen aus der DDR, grün und perlweiß gestrichen; eine Doppelbettmatratze unterm gemalten Himmelszelt, nostalgisch-spießige Gardinen an den Fenstern. 350 Kilo wog so ein Hänger nur; sogar ein Trabi zog ihn durch die Welt. Eine Mini-Küchenzeile hat der QEK, doch stehen kann man in ihm dort nur, wenn man das Dachfenster öffnet. So beliebt war dieser Hänger, dass man ihn 1990 noch produzierte.

Fluffig witzig stellt sich die stolze Eisenauto-Ossi-Truppe vor im Internet, vor allem Martin und Olli gehen die ironischen Bemerkungen nie aus, nicht mal die über sich selbst. „Blumendienst“ Martin etwa - klein, drahtig und mit losem Mundwerk - kann „hinter einem Werkzeugkasten Deckung nehmen, ohne sich zu bücken“. Als er mit 20 feststellte, dass ihm das Pionierhemd unverdrossen passte, wollte er Rohrleitungs-Inneninspektor werden, doch er schwenkte um auf Kfz-Mechaniker, der einzige Vollprofi der Truppe. Er beseitigt Fehlfunktionen durch Handauflegen, Hypnose oder Singen. Süchtig ist er nach schwarzem Achsmanschettenfett und dem Duft von brennendem Elaskon beim Schweißen. Sieht nett aus, schreibt Martin auf „seiner“ Website über sich selbst und: „Ist er auch.“ Besondere Kennzeichen: Geht nicht gibt’s nicht.

Der Lada 2103 von Anders zeigt  viel Chrom – originalgetreu

Der Lada 2103 von Anders zeigt viel Chrom – originalgetreu.

Quelle: Rainer Schüler

Außer dem Lada fährt er einen 601er Trabant Kombi von 1977, gletscherblau. Dessen Planken bestehen bekanntlich aus Duroplast, einem so leichten, wie schwer verarbeitbaren Restekunststoff der ostdeutschen Schwächel-Industrie. 30 Zentimeter dickes Baumwoll-Vlies tränkten die findigen Ingenieure einst mit warmen Phenolharzen und pressten es auf einen halben Zentimeter dünn. 594 Kubikzentimeter Hubraum hat der Zweitakt-Motor und schöpft daraus 26 PS. 98 km/h stehen als Höchstgeschwindigkeit in den Papieren. „601 hieß der, weil 600 ihn bestellten, doch nur einer ihn bekam“, witzelt Anders: „Der schafft glatt 100 bergauf und 110 bergab. Kannste glauben, hab ich selbst probiert.“ Und der hellblaue Pappenheimer hat von ihm einen besonderen Namen bekommen: Bernadette heißt das Schmuckstück, er hat es den Namen seiner Frau auf’s Trabi-Kleid gemalt, vorn auf den Kotflügel. „Warum da?“ fragt der Reporter. „Weil sie mir da am nächsten ist, weil ich sie liebe, weil ich das zeige.“

Doch zur Schrauber-Crew gehören mehr. Ronald etwa, der ist „Milchgeldkassierer“ in der PGH und hat eine unschlagbare Strategie entwickelt, die Gruppenratskasse immer gut gefüllt zu halten: Bei Ausfahrten vergisst er sie im Hauptquartier. Natürlich sieht er nett aus und ist es auch. Das Organisationstalent hat in der DDR Gelenkwellen gebaut; geblieben ist ihm der „Drang zum Rotieren“. Auch Olli sieht nett aus und ist es selbstverständlich. Er ist der Fels in der Brandung . „Wenn wir ihn Olaf nennen“, berichtet Martin „hat er was ausgefressen“. Mit ihm kommt man „urst gut aus“, wie gelernte Ossis zuweilen sagen; daran erkennt man sie.

Wolfgang Hiller gilt als Subbotnik-Beauftragter, weil er einst der Arbeitseinsatzkarre fehlerlos den Pneumant-Reifen wechselte. Seinen „Warti“ 1,3 hat er faktisch im Alleingang wiederhergerichtet und das so schön, dass es „selbst den Eisenachern den Neid in die Blicke treibt“.

Wolfgang Hiller ist stolz auf seinen „Warti“, der schon einen West-Motor hat

Wolfgang Hiller ist stolz auf seinen „Warti“, der schon einen West-Motor hat.

Quelle: Rainer Schüler

Sein Anhänger ist „zum Benutzen viel zu schade“, und das rollerähnliche Troll 1-Motorrad, das er sich soeben „gerissen“ hat mit einem Originalkennzeichen der DDR daran, dürfte beim Vorbeifahren an den heute üblichen „Joghurtbechern“ aus Fernost „spontane Selbstentzündung“ verursachen, findet Martin. Aber weil Wolfgang bei aller Wartburg- und Hänger-Schrauberei vergessen hat, wo er den Schlüssel zum Subbotnik-Geräteschuppen hingeschmissen hat, fand eben schon seit langem kein Subbotnik statt.

Busfahrer Dirk Mewes ist ein Sonderling in dieser schrägen Truppe; er hat kein Auto. Fahren kann er aber alles, was Räder hat und alles reparieren. Gelernt ist gelernt beim VEB Kraftverkehr in Potsdam. „Dort hatten sie weder Kohlsuppe noch Potsdamer Helles zum Suppeanreichern“, lästert Anders: „Nur Acetylen und Elaskon und IkaRussen.“

Holger Hoffmann ist vom selben Schlag, nur schlimmer, weil notorischer Beifahrer. Dass etliche Landstriche der mittleren DDR nicht dem Hungertod anheim gefallen sind, liegt nach Meinung seiner Kumpels an Hoffis Willen als Koch: „Weil, er kann Nahrung machen aus Sachen, von denen Du nicht mal ansatzweise gedacht hast, dass sie essbar sind.“ Der „Verantwortliche für Kuchenbasare“ sieht nett aus, sagt die Truppe: „Ist er auch.“

Jens Karras hat „mit Autos nichts am Hut, außer sie zu fahren und dabei geblitzdingst zu werden, darum hat er sich auch erstmal für einen Anhänger entschieden“, schreibt Anders: „Der Jens ist stolz auf seinen glücklichen QEK, oder der QEK ist stolz auf seinen glücklichen Jens“, egal. „Jenzi“ hat sogar ein rotes Ersatzrad für seinen QEK, das hat sonst keiner in der großen Republik.

Das tschechische  Jawa-Motorrad von Mike Gutschmidt fährt auch nach zehn Jahren Stillstand noch wie früher

Das tschechische Jawa-Motorrad von Mike Gutschmidt fährt auch nach zehn Jahren Stillstand noch wie früher.

Quelle: Rainer Schüler

Auch Mike Gutschmidt ist voll stolz, auf seine Jawa nämlich, denn die brachte er zum Fahren, obwohl sie zehn Jahre am Stück nicht mehr gefahren war. Am Chrom des Tankes und der Lampe und des Auspuffs muss er freilich noch ein bisschen putzen. Er hat das gute Stück von ’58 von seinem Papa bekommen und darf tun damit, was er so will. Fahren natürlich, obwohl die stärkste Maschine in der DDR und tschechischer Herkunft kein ideales Fahrzeug ist, denn ihre beiden Zylinder sind so dicht aneinander gebaut, dass sie im heißen Sommer gerne überhitzen. Dann ist eine Pause angesagt. Aber schön ist dieser Motor mit den unnötig verlängerten Kühlrippen, die sich ästhetisch in der Vergaserabdeckung nach hinten schmiegen. Man denkt an Bauhaus und an „Fleisch gewordene Funktionalität“: Thermik mit Kurven, Linien mit Charme.

Mangelwirtschaft, Vorratswirtschaft

Die Restaurierung und Erhaltung von Autos der sozialistischen Ära geht nach Einschätzung der Eisenauto PGH Bergheide nur als zeit- und kostenintensives Hobby. Der Markt für solche Fahrzeuge ist zu schwach, als dass sich damit wirklich Geld verdienen ließe.

Der aktive Bestand an Fahrzeugen aus dieser Zeit wächst wieder, weil die oft lange Zeit stillgelegten Autos relativ preiswert zu bekommen sind und reaktiviert werden.

Nach Zeiten fallender Preise steigt das Preisniveau wieder. Ein fahrtüchtiger, sanierter Lada der Vorwendezeit, der vor sechs Jahren noch für 5000 Euro zu bekommen war, kostet jetzt schon 7500 Euro. Zu DDR-Zeiten zahlte man für den Lada rund 28000 Mark.

Ein Lada oder Wartburg war für viele Menschen der wichtigste Besitz überhaupt. „Ein Haus konnte abbrennen“, sagt Martin Anders, „aber nie das Auto.“ So wichtig war der fahrbare Untersatz, dass viele ihn die ganze Woche pflegten und putzten, um ihn für die Ausfahrt am Wochenende schön zu haben, sagt Olaf Heinsdorf.

Die Ersatzteillage ist auch 25 Jahre nach der Wende kein unüberwindliches Problem. Es gibt in privaten Garagen noch weitgehend intakte Fahrzeuge, oft auch mit einem Ersatzteillager dazu. Die Ostdeutschen kauften Ersatzteile auch dann, wenn sie keine brauchten, als Tauschobjekt für Artikel aller Art.

Viele staatliche Institutionen und Organisationen, Verwaltungen und Behörden wie Kraftverkehrsbetriebe, Armee, Zivilverteidigung, GST, Feuerwehr und Rotes Kreuz hatten eigene Fuhrparks und legten Ersatzteillager an für den Fall, dass Fahrzeuge kaputt gingen, aber keine Ersatzteile am Markt zu kaufen waren.

Mit der Wende wurden diese Fuhrparks und Lager überflüssig und für wenig Geld verkauft an Ersatzteilhändler, die heute damit Geld verdienen.

Außerdem werden in den früheren Ostblockstaaten diverse Ersatzteile hergestellt, weil dort noch mehr dieser Fahrzeuge laufen. Auch in China werden Replikate produziert, die aber oft nicht passen oder extrem schnell verschleißen.

Bliebe einer zu erwähnen, der so wenig auffällt, dass mancher lange überlegen muss, wie Marcel „Marcello“ richtig heißt. „Bei mir im Handy steht da nur Marcel, Funk“, sagt Anders: „Wie heißt der herzensgute Bursche bloß?“ Der Crew genügt es, ihn zu kennen und dabeizuhaben. Er ist als Seiteneinsteiger zum Hobby gekommen wie die Jungfrau zum Kind, irgendwie war er plötzlich da. Er wohnt da, wo andere Leute Urlaub machen, droben im Norden und hatte mit Olli von früher bis heute viel zu schaffen. „Was heißt viel?“ Da zieht Anders ernsthaft und ungewöhnlich lang an seiner Zigarette: „Das ist ’ne ordentliche Freundschaft zwischen Olli und Marcel, etwa so wie zwischen Bud Spencer und Terrence Hill: Hauen sich die ganze Zeit Sprüche um die Ohren, aber wehe, es versucht jemand, einem von ihnen die Leberwurst von der Stulle zu kratzen, dann sind die plötzlich wie Pech und Schwefel.“ Inzwischen ist „Marcello“ ein begabter Schrauber, „Respekt, Respekt“, kommentiert der Martin Anders das.

Und während wir da stehen im Kreise alter Autos und gelernter Ossis, weht eine Musik aus der Werkstatt herüber: die Background-Melodie der Eisenauto-Homepage. Popp & Popp heißt das Duo, das da musiziert. „Wir ziehen immer den Hut vor Leuten, die Unbequemes machen, was der Allgemeinheit dient“, sagt Anders, tritt seine Kippe aus und grüßt die Kumpels von der Barkas-Bande Fichtenwalde; die kommen gerade auf ein Bier vorbei.

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Sie haben sich der Bewahrung automobilen Kulturgutes aus DDR-Zeiten verschrieben und können alles reparieren, was sie in die Werkstatt bekommen. Die PGH Eisenauto schwört auf sozialistische Eleganz und Funktionalität. Die MAZ stellt die schräge Truppe und ihre fahrbaren Untersätze vor.

Zur Bildergalerie

Hier geht es zur MAZ-Oldtimer-Serie, in der bereits Herbert Schmidt (82) aus Bergholz-Rehbrücke mit seinem privaten Museum, Karl-Heinz Krüger aus Oberjünne, Jürgen Kreutz aus Potsdam, die Zweitauflage der Oldtdimer-Rallye „24 Tour du Pont“ von Kai Desinger durch Potsdam und Horst Ollroge aus Werder vorgestellt wurden.

 

 

 

 

 

 

Von Rainer Schüler

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