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„Kleine Backstube“ kann im Haus bleiben

Bergholz-Rehbrücke „Kleine Backstube“ kann im Haus bleiben

Die „Kleine Backstube“ des Bäckermeisters Holger Schüren in Bergholz-Rehbrücke kann bis auf Weiteres auch nach dem Eigentümerwechsel im Haus an der Arthur-Scheunert-Allee 125 bleiben. Das teilte eine Vertreterin der Erbengemeinschaft mit. Nach Bekanntwerden des Verkaufs des Hauses hatte der Bäckermeister um die Zukunft seiner Backstube gefürchtet.

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Die „Kleine Backstube“ von Jana und Holger Schüren in Bergholz-Rehbrücke kann auch nach dem Eigentümerwechsel im Haus an der Arthur-Scheunert-Allee 125 bleiben.

Quelle: Archiv/Annett Achtzehn

Bergholz-Rehbrücke. Die „Kleine Backstube“ des Bäckermeisters Holger Schüren wird auch nach dem Eigentümerwechsel bis auf Weiteres im Haus an der Arthur-Scheunert-Allee 125 bleiben können. Dies teilte eine Vertreterin der Erbengemeinschaft mit, die das Haus veräußert. Dazu hätten die Erben im Januar einen Kaufvertrag unterzeichnet. Die notarielle Beurkundung sei aber noch nicht erfolgt und werde noch ein paar Wochen dauern, so die Vertreterin. Bäckermeister Schüren fürchtet nach dem Bekanntwerden des Verkaufs um die Zukunft seiner Backstube.

Der bestehende Mietvertrag mit Schüren bleibe trotz des Verkaufs unverändert, sagen die Erben. Sie widersprechen allerdings der Darstellung, mit dem Bäcker nur Ein-Jahres-Verträge abgeschlossen zu haben. Nach einem ersten Mietvertrag über fünf Jahre bestehe bis jetzt ein „unbefristeter Mietvertrag mit gegenseitiger Kündigungsmöglichkeit jeweils zum Jahresende“. Er könne von beiden Seiten bis spätestens 30. Juni jeweils zum 31. Dezember eines Jahres gekündigt werden.

Um Schürens Plänen entgegen zu kommen, hätten die Erben ihm auf seinen Wunsch 2015 die benachbarte Gaststätte zur Miete angeboten. Auf dieses Angebot sei er nicht eingegangen, da ihm die ortsübliche Miete offenbar zu hoch war, sagt die Erbensprecherin. Auf Schürens Wunsch nach einem Kauf des Grundstücks hätten ihm die Erben einen Preis genannt, den ein vereidigter Sachverständiger ermittelt habe. Der Bäcker habe dagegen etwas mehr als die Hälfte dieses Betrages geboten.

Auf ein Kaufangebot der Kleinmachnower Wohnungsgesellschaft Gewog habe die Erbengemeinschaft monatelang gewartet, so die Vertreterin. Der Aufsichtsrat hatte aber wie berichtet den Kauf abgelehnt.

Von Heinz Helwig

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