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Potsdam-Mittelmark Kleinkunst im Mühlenhölzchen wird immer beliebter
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleinkunst im Mühlenhölzchen wird immer beliebter
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13:07 11.03.2018
Gerlinde Kempendorff-Hoene. Quelle: Iffert
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Bad Belzig

Der Verein „Kultur im Mühlenhölzchen“ wurde im März 2012 gegründet. Er betreibt unter Federführung von Gerlinde Kempendorff-Hoene das Kleinkunstwerk in Bad Belzig. Sie gibt der MAZ einen Rück- und Ausblick.

Wie fällt ihr Rückblick auf das vergangene Jahres aus?

Kempendorff-Hoene: Sehr positiv. Wir hatten wunderschöne, besondere Aufführungen. Ich erinnere nur an das Eröffnungskonzert des ersten Kunstbummels mit Uschi Brüning und Lukas Natschinski oder Shakespeares „Sturm“ mit dem Integrationstheater Potsdam. Nicht zu vergessen das drei Tage lang knallvolle „Komische Festival Belziger Bachstelze“ mit Manfred Maurenbrecher als Ehrenpreisträger.

Wie viele Besucher wurden gezählt?

Es waren etwa 800 Besucher in den 21 Veranstaltungen zu Gast. Ich habe 59 Kuchen und Torten gebacken, unser Vereinsmitglied Elke Heckler-Gronwald war mit 16 Kuchenkreationen dabei und von Renate Ahlert kam der eine oder andere Kirsch-Streuselkuchen als Spende. Diese Last wollen wir 2018 noch etwas mehr verteilen!

Wann beginnt die Kultursaison 2018 im Kleinkunstwerk?

Traditionell mit dem Osterfeuer am Ostersamstag ab 17 Uhr. Wenn es nicht Strippen regnet! Bis dahin stehen auch die vollständigen Spielpläne für im Kleinkunstwerk und das Bachstelzenfestival. Sie sind dann wieder als Faltblätter am Fläming-Bahnhof und in der Touristinformation erhältlich.

Was ist konkret geplant?

Viel tolles und unterschiedliches. Alle 14 Tage gibt es vom 13. Mai bis 9. Dezember 2018 Angebote. Außerdem den zweiten Kunstbummel mit Konzert – diesmal zur Eröffnung der Burgfestwoche und das „Komische Festival“ am letzten Augustwochenende. Theater, Lesungen, Lieder, Geschichten, Comedy, Kabarett und Folk stehen auf dem Programm. Am besten bezahlt man einen Obolus für alle Events im Voraus, dann hat man einen Ehrenplatz fest – Kaffee und Kuchen inklusive.

Ihr persönlicher Favorit im neuen Veranstaltungskalender ist?

Oh, das ist schwer! Aber ich bin sicher, dass das Konzert meiner Lehrerin Ruth Hohmann (86) mit dem jungen Ausnahmemusiker Lukas Natschinski (22) wieder ein Höhepunkt wird. Meine Lehrerin hat gesagt: „Gerlinde, wenn ich noch lebe, bin ich vor Ort!“ Auch die international durchgestartete American-Folk-Band „Yellow Bird“ wird sich ein Stelldichein geben. Die Musiker bekommen die Ehrenbachstelze 2018, weil sie uns schon 2013 und 2014 zu den „Baustellenkonzerten“ erfreut haben. Ohne nach der Gage zu fragen.

Der Verein besteht fünf Jahre. Hat sich während dieser Zeit ein Stammpublikum gebildet?

Ja, und darüber sind wir sehr glücklich. Angefangen haben wir 2012 mit Berliner Freunden und unseren Nachbarn. Heutzutage kommen 80 Prozent der Besucher aus der Region. Es sind auch sehr treue Menschen dabei! Die Bad Belzigerin Rosel Friedrich hat wohl nur drei oder vier Veranstaltungen insgesamt versäumt! Und die Kästners haben uns nicht nur von der ersten Stunde an willkommen geheißen, sondern voriges Jahr eine Chronik angefertigt, die natürlich fortgeführt wird.

2017 gab es erstmals das Angebot für Sitzplatzreservierungen im „Berliner Zimmer“ oder am „Biedermeier-Tisch“. Wird daran festgehalten?

Bedingt. Diese Plätze sind immer zuerst weg gewesen! Am „Biedermeier-Tisch“ hat jetzt die Stammrunde. Das hat sich etabliert. In der Grünen Samtsofaecke mit Namen „Berliner Zimmer“ - sie war 1979 nach dem Studentenheim meine erste eigene Polstergarnitur - sitzen gern mal kleine Geburtstagsgesellschaften oder Ehrengäste. So hatten die Landfrauen dort für ihre Besten zum Jahresausklang reserviert. Das machen wir im Rahmen der Möglichkeiten weiter.

Von Christiane Sommer

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