Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow lässt tote Fische entsorgen
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow lässt tote Fische entsorgen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:19 02.08.2016
Die Freiwillige Feuerwehr Kleinmachnow und Mitarbeiter des Ordnungsamtes werden am Donnerstag die toten Fische aus dem Machnower See holen. Quelle: DPA
Anzeige
Kleinmachnow

Wer die toten Fische aus dem Machnower See in Kleinmachnow herausholen und entsorgen lassen muss, bleibt weiterhin unklar. Die Gemeindeverwaltung hat jetzt eine Spezialfirma beauftragt, einen Container am See aufzustellen, in dem die Kadaver als Sondermüll abgefahren werden können. Der Container soll am Mittwochnachmittag aufgestellt werden. Mitarbeiter des Ordnungsamtes und die Freiwillige Feuerwehr Kleinmachnow werden am Donnerstag die Fische bergen, teilt die Gemeindeverwaltung auf Nachfrage mit.

Ob der See an einem Tag gesäubert werden kann, hängt unter anderem davon ab, wie viele Fische noch gefunden werden. Freiwillige Helfer des Landesanglerverbandes, der den See gepachtet hat, hatten in den vergangenen Tagen rund 600 Kilogramm toter Tiere aus dem Wasser gefischt.

Unklar ist, wem Kleinmachnow die Kosten von rund 2500 Euro in Rechnung stellen kann. Nach Gemeinderecherchen muss die Untere Abfallwirtschaftsbehörde Potsdam-Mittelmark im Rahmen der Tierkörperbeseitigung die Abfuhr der Fische organisieren. Wegen der Vielzahl von Regelungen müsse die Behörde aber erst ihre Zuständigkeit prüfen, heißt es aus der Pressestelle der Kreisverwaltung. Nach einem Merkblatt von 2010 sei der Eigentümer beziehungsweise der Verwalter eines Sees für dessen Reinhaltung verantwortlich. Der Machnower See ist Teil des Teltowkanals und damit einer Bundeswasserstraße, die vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin verwaltet wird.

Die Behörde fühlt sich aber nur für den fließenden Schiffsverkehr verantwortlich und verweist auf den Senatsbereich für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin. Dort macht die Pressestelle darauf aufmerksam, dass sich der Machnower See auf Brandenburger Gebiet befände und darum das Land Brandenburg die toten Fische entsorgen lassen müsse.

Von Heinz Helwig

Polizei Polizeibericht vom 2. August für Potsdam-Mittelmark - Kein Führerschein: Mann flieht vor Polizei

Er wusste, was ihm blühte und machte alles noch schlimmer: Ein 37-Jähriger ist in Bergholz-Rehbrücke ohne Führerschein Auto gefahren – und in eine Polizeikontrolle geraten. Statt sich reumütig zu stellen, trat der Mann aber aufs Gas und versuchte, den Beamten zu entkommen. Dies misslang.

02.08.2016

Die Fahlhorster sind stolz auf ihr Gemeindezentrum in der alten Dorfkirche. Für den Umbau des Gotteshauses ohne Kanzel und Kirchenbänke in eine Begegnungsstätte hat sich die Mehrheit der Bürger stark gemacht, obwohl der einstige Pfarrer die Kirche verkaufen wollte. Das Dorf ist gewachsen, gefeiert wird gemeinsam und nun am liebsten unterm Glockenturm.

02.08.2016
Brandenburg/Havel 100-Kilo-Schild zurück in Wusterwitz - Puppenvater Götze und sein schweres Erbe

Es ist über vier Meter lang und fast 100 Kilo schwer: Solch ein Firmenschild hat nicht jeder. Der legendäre Puppenvater Wilhelm Götze (1871-1954) aus Wusterwitz schnitzte es 1940 aus einer Eichenbohle für den Stellmacher Franz Schnarke. Jahrelang lag die Arbeit im Genthiner Museum im Magazin. Künftig hängt das Schild in der Götze-Grundschule.

02.08.2016
Anzeige