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Kleinmachnow lässt tote Fische entsorgen

Spezialfirma beauftragt Kleinmachnow lässt tote Fische entsorgen

Die Gemeinde Kleinmachnow will die toten Fische im Machnower See am Donnerstag von der Freiwilligen Feuerwehr und Mitarbeitern des Ordnungsamtes bergen lassen. Eine Spezialfirma soll am Mittwochnachmittag einen Container am See aufstellen. Wem Kleinmachnow die Rechnung für die Kosten präsentieren kann, bleibt indes weiterhin unklar.

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Die Freiwillige Feuerwehr Kleinmachnow und Mitarbeiter des Ordnungsamtes werden am Donnerstag die toten Fische aus dem Machnower See holen.

Quelle: DPA

Kleinmachnow. Wer die toten Fische aus dem Machnower See in Kleinmachnow herausholen und entsorgen lassen muss, bleibt weiterhin unklar. Die Gemeindeverwaltung hat jetzt eine Spezialfirma beauftragt, einen Container am See aufzustellen, in dem die Kadaver als Sondermüll abgefahren werden können. Der Container soll am Mittwochnachmittag aufgestellt werden. Mitarbeiter des Ordnungsamtes und die Freiwillige Feuerwehr Kleinmachnow werden am Donnerstag die Fische bergen, teilt die Gemeindeverwaltung auf Nachfrage mit.

Ob der See an einem Tag gesäubert werden kann, hängt unter anderem davon ab, wie viele Fische noch gefunden werden. Freiwillige Helfer des Landesanglerverbandes, der den See gepachtet hat, hatten in den vergangenen Tagen rund 600 Kilogramm toter Tiere aus dem Wasser gefischt.

Unklar ist, wem Kleinmachnow die Kosten von rund 2500 Euro in Rechnung stellen kann. Nach Gemeinderecherchen muss die Untere Abfallwirtschaftsbehörde Potsdam-Mittelmark im Rahmen der Tierkörperbeseitigung die Abfuhr der Fische organisieren. Wegen der Vielzahl von Regelungen müsse die Behörde aber erst ihre Zuständigkeit prüfen, heißt es aus der Pressestelle der Kreisverwaltung. Nach einem Merkblatt von 2010 sei der Eigentümer beziehungsweise der Verwalter eines Sees für dessen Reinhaltung verantwortlich. Der Machnower See ist Teil des Teltowkanals und damit einer Bundeswasserstraße, die vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin verwaltet wird.

Die Behörde fühlt sich aber nur für den fließenden Schiffsverkehr verantwortlich und verweist auf den Senatsbereich für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin. Dort macht die Pressestelle darauf aufmerksam, dass sich der Machnower See auf Brandenburger Gebiet befände und darum das Land Brandenburg die toten Fische entsorgen lassen müsse.

Von Heinz Helwig

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