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Potsdam-Mittelmark Schleusenfest Kleinmachnow fällt aus
Lokales Potsdam-Mittelmark Schleusenfest Kleinmachnow fällt aus
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21:24 02.06.2015
Regionales Groß-Event: Zum Schleusenfest kamen immer rund 20 000 Besucher. Quelle: MAZ/Archiv/Möldner
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Kleinmachnow

Das Fest an der Kleinmachnower Schleuse fällt in diesem Jahr aus. Ob und in welchem Turnus das beliebte Event rund um das historische Bauwerk, Schifffahrt und Teltowkanal in den kommenden Jahren wieder stattfinden wird, ist derzeit unklar. „Die Entscheidung, das Fest in diesem Jahr ausfallen zu lassen, ist bereits vor längerem gefallen“, sagte Hartmut Piecha, stellvertretender Bürgermeister von Kleinmachnow auf Anfrage. „Wir wollen nun erst einmal voraussichtlich im kommenden Jahr wieder ein Fest organisieren, schon wegen der markanten Jahreszahl. Entsprechende Gelder werden bei der Haushaltsplanung 2016 berücksichtigt.“

Seit 2006 wird gefeiert

Am 2. Juni 1906 weihte Kaiser Wilhelm II. den Teltowkanal und die Schleuse mit seiner Jacht „Alexandria“ ein.

Anlässlich der Feiern zum 100.Geburtstag des Teltowkanals wurde das Schleusenfest 2006 ins Leben gerufen.

2010 veranstalteten Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf das Fest zum ersten Mal gemeinsam.

2016 jährt sich die Einweihung des Teltowkanals zum 110. Mal. Der 100. Geburtstag der 1906 eröffneten künstlichen Wasserstraße war vor zehn Jahren auch das Startsignal für ein Fest an der Schleuse. Die Jubiläumsfeiern gaben den Anstoß zum fortan jährlich stattfindenden Bürgerfest mit maritimem Flair, Schiffs- und Schleusentouren. Regelmäßig zog etwa der Dampfer „Nordstern“ mit seinem durchdringenden Signalton Fahrgäste an.

2010 veranstalteten die drei Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf das Fest dann zum ersten Mal gemeinsam. 20 000 Besucher tummelten sich in diesem Jahr drei Tage lang auf dem Festplatz und der Schleusenbrücke. Und die drei Bürgermeister bekundeten ihren Willen, das Event dauerhaft zu etablieren. „Wir machen das Fest zu einer regelmäßigen Einrichtung für die Region“, sagte etwa der Kleinmachnower Bürgermeister Michael Grubert (SPD). Auch erstaunlich viele Berliner aus den angrenzenden Bezirken fanden zu den Festen den Weg nach Kleinmachnow, manche mit lebhaften eigenen Erinnerungen an Schleuse und Teltowkanal.

Teltows Stadtoberhaupt Thomas Schmidt (SPD) setzt nun „auf einen Zwei-Jahres-Rhythmus. Der sollte schon sein, denn das Industriedenkmal ist auf jeden Fall ein verbindendes Glied zwischen unseren Kommunen“. Auch für den Tourismus in der Region und am Kanal sei die Schleuse in Kleinmachnow ein „absoluter Besuchermagnet“, sagte Schmidt.

Das sehen auch die Mitarbeiter von der Schleusnerbude so. 2008 eröffnet, hat das einstige Schleusnerhäuschen auf der historischen Anlage schon mehr als 86 000 Gäste angezogen. Ein weiteres Zeichen, dass die Schleuse als Ausflugsziel und die Information rund um die Anlage nicht nur Einheimische, sondern auch Gäste aus Potsdam, Berlin und weiter entfernten Gefilden immer aufs Neue reizt.

Im Kleinmachnower Rathaus, die Gemeinde ist federführend bei der Organisation des Festes, will man sich erst einmal auf markante Punkte, wie den 110. Geburtstag des Kanals konzentrieren, sagt Piecha: „Irgendwie sind uns vielleicht auch die Ideen ein wenig ausgegangen. Trotz Highlights wie Schleusungen und Schiffstouren, die Gäste wollen ja bei einem solchen Event auch immer mal wieder etwas neues erleben“, so seine Vermutung.

Von Konstanze Wild

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