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Kleinmachnow Brücke der Friedhofsbahn wird „beerdigt“
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow Brücke der Friedhofsbahn wird „beerdigt“
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18:32 21.11.2018
Die marode Eisenbahnbrücke der einstigen Friedhofsbahn über den Teltowkanal zwischen Kleinmachnow und Stahnsdorf wird ab dem 26. November abgetragen. Quelle: Stephan Laude
Region Teltow

Die Deutsche Bahn lässt ab dem kommenden Montag, dem 26. November, bis voraussichtlich Donnerstag, dem 29. November, die alte Brücke der einstigen Friedhofsbahn über den Teltowkanal zwischen Kleinmachnow und Stahnsdorf abtragen. Die Arbeiten beginnen am Montagabend um 21 Uhr und enden voraussichtlich am Donnerstagmorgen gegen 4 Uhr. Abgebaut wird die stählerne Brückenkonstruktion. Die beiden an den Ufern bleiben stehen.

Die Stahlkonstruktion soll vom Wasser aus demontiert werden, teilen Stahnsdorf und Kleinmachnow in einer gemeinsamen Erklärung mit. Die Brückenteile werden auf dem Wasserweg abtransportiert. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Berlin lässt den Teltowkanal während der Abrissarbeiten für den Schiffsverkehr komplett sperren.

Es kann etwas lauter werden

Um den vorgegebenen Zeitrahmen einhalten zu können, müssen die Bauleute rund um die Uhr arbeiten. Darum kann es auch in den Abend- und Nachtstunden zu Lärmbelastungen kommen. Die Arbeiten zu dieser Zeit sind behördlich genehmigt worden. Etwas laut kann es werden, wenn Schiffe manövrieren und der Kran die Lasten hebt. Auch die Anschlagarbeiten zum Aushub der Brücke sowie Arbeiten mit Schneid- und Brenngeräten werden mit erheblichen Geräuschen verbunden sein.

Die betroffenen Anwohner im Umkreis von einem Kilometer um die Baustelle herum wurden beziehungsweise werden mit Handzetteln in ihren Briefkästen über die zu erwartenden Beeinträchtigungen während des Abbaus informiert. In Kleinmachnow betrifft das den kompletten Ortsteil Dreilinden. In Stahnsdorf liegen die Alte Potsdamer Landstraße, die Anni-Krauss-Straße, die Bahnhofstraße, der Erlenweg, die Heinrich-Zille-Straße und der Ufer- sowie der Wacholderweg in Ufernähe.

Von Heinz Helwig

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