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Kleinmachnow Weder Ampel noch Kreisverkehr
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow Weder Ampel noch Kreisverkehr
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01:16 02.06.2018
Kleinmachnows Bauausschuss hält weder einen Kreisverkehr noch eine Ampel an der Kreuzung Hohe Kiefer/Förster-Funke-Allee für sinnvoll. Quelle: Konstanze Kobel-Höller
Kleinmachnow

Zwei Lösungen wurden dem Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung vorgeschlagen, wie der Bereich zwischen der Kleinmachnower Förster-Funke-Allee ab dem Rathausmarkt und der Straße Hohe Kiefer künftig gestaltet werden könnte. 2017 hatte die Gemeindevertretung der Verwaltung einen Prüfauftrag erteilt, in dem es um die Frage ging, ob eine Ampelkreuzung oder ein Kreisverkehr für diesen Bereich – inklusive Einmündung in den Steinweg – geeigneter wäre.

Die vorgestellte Lösung einer Ampel hätte zur Folge, dass die Kreuzung selbst im wesentlichen unverändert bliebe, es aber Aufweitungen für den Fahrradverkehr geben und durch die Verlegung oder Entfernung von Stellplätzen die Sicht verbessert würde. Der alternativ präsentierte Kreisverkehr hätte einen Durchmesser von 35 Metern, begleitende Radwege und Zebrastreifen. Er würde dazu führen, dass auf der Förster-Funke-Allee im Mittelstreifen Bäume gepflanzt würden, da südlich aufgrund des Platzbedarfes für den Radweg der Grünstreifen entfernt werden müsste.

Kreisverkehr hat besseren Verkehrsfluss, ist aber teurer

Die Verwaltung erklärte, dass ein Kreisverkehr zu einem besseren Verkehrsfluss führen würde und damit zu einer geringeren Lärm- und vermutlich auch Schadstoffbelastung. Auch wären geringfügig weniger Unfälle zu erwarten und die Unterhaltskosten für einen Kreisverkehr seien niedriger als für den Betrieb einer Ampelanlage. Diese wiederum benötige weniger Fläche und führe daher zu einer geringerer Versiegelung an Freiflächen. Die Kosten für die Ampellösung wurden mit rund 704 370 Euro angegeben, die für den Kreisverkehr mit bis zu 1,568 Millionen Euro.

Ausschussmitglieder vertagen die Entscheidung

Die Ausschussmitglieder konnten sich mit beiden Varianten nicht wirklich anfreunden. Der Kreisverkehr sei zu groß, das Standardmaß von 26 Meter würde auch ausreichen, argumentierte etwa Barbara Sahlmann (Bündnis 90/Die Grünen). Diese Variante fand in der Abstimmung jedoch nicht viele Anhänger: Mit einmal Ja, zwei Nein und drei Enthaltungen sprachen sich die Mitglieder des Bauausschusses dagegen aus. Der ursprünglich vorgeschlagene Kreisverkehr mit 35 Metern Durchmesser bekam noch weniger Zustimmung: Komplette Ablehnung mit nur einer Enthaltung. Matthias Schubert (SPD) befürchtete, dass durch die Kreisverkehrslösung eine weitere Zufahrt zur A 115 eröffnet würde. „Damit holen wir uns noch mehr Verkehr in den Ort.“ Doch auch die präsentierte Ampellösung fand keinen Gefallen im Bauausschuss: Mit zwei Enthaltungen wurde sie abgelehnt. Einstimmig befürwortet wurde jedoch dem Vorschlag, keine der vorgeschlagenen Lösungen zu empfehlen, sondern die Entscheidung zurückzustellen, bis der angesprochene Bereich in ein Gesamtkonzept eingebaut wurde.

Von Konstanze Kobel-Höller

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