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Potsdam-Mittelmark Die alten Regale haben ausgedient
Lokales Potsdam-Mittelmark Die alten Regale haben ausgedient
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20:15 04.09.2015
Das alte Regalsystem hat ausgedient. Es soll jetzt durch moderne Bücherborde ersetzt werden. Quelle: Gemeinde
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Kleinmachnow

Nach der jüngsten Renovierung in der Gemeindebibliothek Kleinmachnow Ende Juli dieses Jahres hat die Gemeindeverwaltung schon die nächste Modernisierung im Blick. Kürzlich waren die Raumdecken mit Schallschutz versehen, ein weiterer Raum für die beiden Computerarbeitsplätze eingerichtet und der Empfangsbereich erneuert worden. Nun will die Verwaltung im nächsten Jahr das Regalsystem in den Räumen komplett austauschen. Rund 75 000 Euro sollen dafür im Gemeindehaushalt für 2016 bereitgestellt werden. Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert (SPD) holte sich am Donnerstagabend das Okay des Finanzausschusses.

„Mit der Erneuerung des Mobiliars wollen wir die Bibliothek sowohl in ihrer Funktion als auch in ihrer ästhetischen Erscheinung den aktuellen Anforderungen sowie den zeitgemäßen konzeptionellen Vorstellungen anpassen“, sagt Grubert. Das neue Medienzentrum soll nicht mehr wie ein Bücherarchiv wirken. Außerdem sehe man den Regalen die jahrzehntelange Nutzung durch die Bibliotheksbesucher allmählich an. Das System war 1986 entwickelt und seit Beginn der 1990er Jahre in der Bibliothek eingesetzt worden.

Nach aktuellen DIN-Empfehlungen sollen die neuen Medienborde nicht mehr so hoch sein wie ihre Vorgänger. Die Gestelle sind nur noch 1,80 Meter statt 2,05 Meter hoch. Damit können mehr Bibliotheksnutzer auch die Medien im obersten Regalfach erreichen, ohne andere Leser um Hilfe bitten zu müssen, heißt es. Die Regalständer und -bretter sind nicht mehr so massiv und wirken im Raum dadurch leichter.

Nach einer Ideenskizze von 2013 soll die Bibliothek komplett umgestaltet werden. Ausgenommen von der Veränderung sind der Empfangsbereich mit der Verbuchungstheke sowie die Abteilung für die audiovisuellen Medien für Erwachsene. Die Jugendliteratur soll künftig gleich neben dem Eingangsbereich angeordnet werden. Ein großzügiger Sitzbereich lädt dann zum Schmökern ein. Dahinter trennt eine Regalwand den Jugendliteratur- vom Sachliteraturbereich ab, so dass die jungen Leser ihren eigenen „Rückzugsbereich“ haben. Aus den Erfahrungen heraus wissen die vier Bibliothekarinnen um ihre Leiterin Anke Fichtmüller, dass sich junge Menschen etwa ab zwölf Jahre gern von Kindern absondern möchten. Bisher laufen Kinder- und Jugendbuchbereich ineinander über.

Im Kinderbuchbereich sollen die hohen Regale durch sogenannte Medientröge und flache Regale in lockerer Anordnung ersetzt werden und damit auch für kleinere Kinder ohne fremde Hilfe erreichbar sein. Ein Zeitschriften- und Lesecafé an der westlichen Fensterfront wird nach der Umgestaltung zum Verweilen einladen.

Von Heinz Helwig

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