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Potsdam-Mittelmark Knutschkugeln rollen nach Klein Marzehns
Lokales Potsdam-Mittelmark Knutschkugeln rollen nach Klein Marzehns
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14:50 24.08.2016
Mathias Duesterberg erwartet Freunde des Fiat 500 am Wochenende in Klein Marzehns. Selbst fährt und sammelt er das Ablegermodell Steyr-Puch. Quelle: Christiane Sommer
Klein Marzehns

Das Fläming-Dorf Klein Marzehns wird am Wochenende wieder zum Mekka für Fans des kleinen Fiat 500. Bis zu 50 Kleinwagen der italienischen Kultmarke und ihres österreichischen Ablegers aus dem Hause Steyr-Puch werden rund um den Hof von Familie Duesterberg erwartet. Ausfahrt und Tanzabend auch für Dorfbewohner und Gäste gehören traditionell zum Programm des dreitägigen Treffens der Autofreunde.

„Diesmal führt die Ausfahrt zu Großkopfs Turmwindmühle“, erzählt Mathias Düsenberg. Der Kfz-Meister selbst hat sich auf die österreichischen Modelle spezialisiert. „Steyr-Puch 500, Modell Fiat” heißt diese Marke offiziell. Sechs Wagen des liebevoll auch als „Knutschkugel“ bezeichneten Autos hat der frühere Berliner, der seit sechs Jahren nun fest im Fläming wohnt, in seiner Sammlung.

Offizieller Gastgeber für das Fiat-Treffen ist der Berliner Verein „Panini Radente”. Er lockt Anhänger des knuffigen italienischen Kleinwagens, der innerhalb von 20 Produktionsjahren mehr als 3,7 Millionen Mal gebaut worden ist, aus ganz Deutschland in den Fläming. Auch ein Holländer hatte sich in den Vorjahren schon mal auf die weite Anfahrt gemacht. „Wie viele Autos es werden, ist jedes Jahr immer wieder eine Überraschung“, erzählt Mathias Düsterberg. Eine Meldeliste gibt es nämlich nicht.

Entsprechend locker geht es nach der Anreise am Freitagabend im Gasthaus „Fläming-Eck“ zu. Drei Tage lang sind der Informations-, Erfahrungs- sowie Teiletausch geplant. Im Dorf wird gezeltet, gegrillt und gefeiert.

Schaulustige können jederzeit die Fahrzeuge bestaunen, die das Wochenende über das Dorfbild prägen. Der Höhepunkt der Veranstaltung ist die gut zweistündige Ausfahrt am Sonnabend, 13 UIhr, nach Niemegk. Am Abend startet für alle Teilnehmer der traditionelle Tanzabend. Dazu sind auch Gäste willkommen.

Von Thomas Wachs

Nur drei Tage Zeit waren für die Proben, doch Regisseurin Christina Pless ist guter Dinge. „Wenn wir in der Klosterkirche anfangen, habe ich die ganze Oper schon wie einen Film im Kopf“, erklärt die Künstlerin. Sie selbst wird am Donnerstag in der Lehniner Aufführung von „Orpheus und Eurydike“ mitsingen. Das Publikum darf gespannt sein.

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