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Kommunalwahl 2014 Jeder zweite Kandidat ist dabei
Lokales Potsdam-Mittelmark Kommunalwahl 2014 Jeder zweite Kandidat ist dabei
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17:26 15.05.2014
Dietrich Schildknecht (Jeserigerhütten) und Bernhard Krumm (Neuehütten) wurden von Parlamentschef Burkhard Schmidt (von links) und Bürgermeisterin Barbara Klembt (Die Linke) mit Dank verabschiedet. Sie kandidieren nicht mehr für die Gemeindevertretung Wiesenburg/Mark. Quelle: R. Gaffron
Wiesenburg

Für Kontroversen ist die Gemeindevertretung Wiesenburg/Mark nicht gerade bekannt. „Es ist eben stets alles lange und detailliert vorbereitet“, hat Burkhard Schmidt die Erklärung dafür parat. Der aus Reetz stammende Vorsitzende der Gemeindevertretung schätzt „das vertrauensvolle Miteinander“.

Gleichwohl sich mit Barbara Klembt (Die Linke) die Hauptfigur früher als erwartet bereits zu Beginn des nächsten Jahres zurückziehen wird. Ihr diese Woche angekündigter Wechsel in den Ruhestand hat den Urnengang in der „Perle des Flämings“ durchaus in ein neues Licht getaucht. Doch die Bürgermeisterin verrät immerhin das Rezept ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit: Es besteht in der kontinuierlichen und sachorientierten Arbeit. „Niemand hat nur Ortsteil- oder Parteiinteressen verfolgt“, berichtet sie.

Die Runde wird ohnehin überschaubarer. Nach Ablauf einer Ausnahmefrist wegen der Fusion der 14 amtsangehörigen Orte vor mehr als zehn Jahren schrumpft die Vertretung auf die für die Einwohnerzahl vorgegebene Größe und hat künftig 16 statt 26 Mitglieder. 35 Bewerber – in der Mehrzahl bekannte Namen – gibt es, so dass fast jeder zweite ein Mandat erhalten wird.
Arbeitsplätze und Einkaufsmöglichkeiten, Tagesstätten, Grundschule und medizinische Versorgung zu erhalten, dürfte die Hauptaufgabe des Gremiums in Zukunft sein. Daneben gilt es, die sanierte Infra- und Gebäudestruktur zu pflegen. „Auch wenn es sich sperrig anhört, Ortsvorsteher und -beiräte geben letztlich die Impulse“, sagt die Verwaltungschefin. Ihnen misst sie mehr Bedeutung denn je bei. Offenbar wird dies in den Dörfern ähnlich gesehen. Überall haben sich mindestens drei Kandidaten gefunden, die sich um die Belange der Bürger kümmern wollen.
Ausgerechnet in Reppinichen gibt es sogar Wahlkampf. Der 320-Einwohner-Ort, in dem die Dorferneuerung sichtbar um sich greift, hat sogar fünf Kandidaten für das dreiköpfige Gremium. Sabine Schröder, die den Chefposten dort in der Wahlperiode vom verstorbenen Walter Valentin „geerbt“ hatte, tritt indes nicht mehr an.

Von René Gaffron

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