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Konjunktur im Fläming hält an

Arbeitslosenquote bleibt stabil Konjunktur im Fläming hält an

Die Unternehmen im Hohen Fläming haben vermutlich volle Auftragsbücher. Jedenfalls gibt es Ende Juli in Bad Belzig und Umgebung lediglich vier Arbeitslose mehr als im Vormonat. Die Quote bleibt damit unverändert bei 8,3 Prozent. Dafür wird in fast allen Branchen nach Personal gesucht. Es gibt lediglich eine Ausnahme.

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Wenig Betrieb in der Arbeitsagentur-Geschäftsstelle Bad Belzig

Quelle: Uwe Klemens

Bad Belzig. Der Sommer bremst die Konjunktur dieses Mal offensichtlich nicht so stark wie sonst. Folgerichtig zeigt sich der Arbeitsmarkt stabil.

Demnach waren zum Ende des vergangenen Monats hierzulande lediglich 1712 Erwerbsfähige ohne feste Beschäftigung – vier mehr als noch im Juni. Die Quote ist damit unverändert bei 8,2 Prozent geblieben. Das geht aus der am Donnerstagvormittag veröffentlichten Statistik hervor. So liegt die Entwicklung in Bad Belzig und Umgebung exakt im Trend des Landes Brandenburg, wo ebenfalls eine gleich bleibende Arbeitslosenquote von 8,3 Prozent zu verzeichnen ist.

Situation für Jugend verbessert sich

Wie Marko Wilke berichtet, hält die Personalnachfrage an. Darauf deutet zum einen der im Vergleich zum vergangenen Jahr um 20 Prozent verbesserte Wert für Jugendliche hin. Lediglich 97 der Jobsuchenden sind demnach jünger als 25 Jahre. „Da sind vermutlich die meisten Auszubildenden über den Lehrabschluss hinaus erst einmal an die Betriebe gebunden worden“, sagt der Leiter der lokalen Geschäftsstelle der Arbeitsagentur. Zum anderen seien für die Jahresmitte ungewöhnlich viele neue Stellen gemeldet worden.

99 freie Lehrstellen

Der Behördenchef schlussfolgert daraus, dass es gut gefüllte Auftragsbücher bei den Unternehmen geben muss. Seinen Beobachtungen zufolge wird einzig von der Metallverarbeitung derzeit weniger Bedarf deutlich gemacht. „Ansonsten sind alle Branchen gefragt“. Insbesondere die Unternehmen des Transport- und Logistiksektors, inklusive Abfallwirtschaft, hätten zuletzt gut eingestellt. Beim Handel könne ebenfalls dank attraktiverer Bedingungen besser vermittelt werden. Gefragt sind weiterhin Leute in Gesundheits- und Altenpflege.

Darüber hinaus geht die Vermittlung für das bevorstehende Ausbildungsjahr in die finale Phase. Aktuell gibt es laut Marko Wilke noch 99 freie Lehrstellen im Hohen Fläming. „Die Bewerber haben also nach wie vor eine gute Auswahl vor Ort“, sagt er. Wer allerdings mobil ist, für den erhöhen sich die Chancen sogar. Unter anderem würden in Kooperation mit den Vermittlern in Sachsen-Anhalt ebenfalls Perspektiven in Berufen geboten, die es in der Mark gar nicht gibt. Ausdrücklich wird den Schulabgängern wie Ausbildungsbetrieben daher nochmals ein Beratungsangebot unterbreitet.

Von René Gaffron

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