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Konzert im Schlosspark: Sitzen auf Unikaten

Wiesenburg/Mark Konzert im Schlosspark: Sitzen auf Unikaten

Eigens für das Pianokonzert am Samstag in Wiesenburg sind 30 Bänke aus Einweg-Paletten gebaut worden. Die Idee dazu hatte Frank Mallas, der sich bereits seit elf Jahren für den Park engagiert. Wer will, kann sich so ein Bank-Unikat nach dem Konzert mit nach Hause nehmen.

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Der Erfinder er Paletten-Bank: Frank Mallas (44) aus Wiesenburg.

Quelle: Josephine Mühln

Wiesenburg/Mark. Wer am Sonnabend zum Konzert des Pianisten Felix Dubiel in den Wiesenburger Schlosspark kommt, der kann auf ganz besonderen Sitzmöbeln Platz nehmen. Denn eigens für die Veranstaltung sind 30 Bänke aus Einweg-Paletten gebaut worden. Und es kommt noch besser: Wer sich in seinen Sitzplatz verliebt, kann ihn nach dem Konzert mit nach Hause nehmen.

Die Idee für die Bänke hatte der Wiesenburger Frank Mallas. „Wir versuchen ja immer, was anderes zu machen – auf die Bänke sind wir durch Zufall gekommen und dachten uns: Palettenmöbel sind doch gerade im Trend“, erzählt der 44-Jährige und lacht. Mallas engagiert sich seit 2006 für den Schlosspark, ist Mitglied des einstigen Organisationsteams der Schlossparknacht, die 2015 zum letzten Mal stattgefunden hat.

Die Devise lautet: Aus alt mach’ neu

Drei Paletten werden für eine Sitzbank benötigt. Den Prototyp hat Frank Mallas gebaut – die restlichen Exemplare übernahm ein Mitarbeiter des Schlossparks. „Die Paletten würden sonst weggeworfen werden – wir machen also quasi upcycling“, sagt Mallas und spielt damit auf den anhaltenden „Aus alt mach’ neu“-Trend an. Anderthalb Stunden hat der Bau einer Bank gedauert.

Weil die Bänke nach dem Konzert nicht noch mal eingelagert werden sollen, entstand die Idee, sie zum Verkauf anzubieten – für 20 Euro das Stück. „Zwei oder drei sind schon verkauft“, sagt der gelernte Elektroniker, der auch im Vorstand des Parkfördervereins sitzt.

Gäste können das Programm mitgestalten

Neben den Palettenbänken können sich die Schlossparkesucher am Sonnabend aber vor allem auf ein musikalisches Erlebnis freuen. Einhundert Karten für das Pianokonzert sind bereits verkauft. Felix Dubiel will die Zuhörer mitnehmen auf eine Reise in die Welt der Musicals. Der Potsdamer spielt zum Beispiel Stücke aus „Der König der Löwen“, „Sister Act“ oder „Die Schöne und das Biest“. Bei einigen Stücken wird Felix Dubiel vom Saxofonisten Chris Rheinhardt begleitet.

Auch die Gäste dürfen das Programm mitgestalten: In einer Art Jukebox können sie aus sechs Songs ihren Favoriten auswählen. Die drei Titel mit den meisten Stimmen werden dann am Ende des Konzertes zu hören sein.

Info: Konzert im Schlosspark Wiesenburg am Samstag, 24. Juni, ab 20.15 Uhr. Tickets können nur noch an der Abendkasse gekauft werden und kosten zwölf Euro.

Von Josephine Mühln

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