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Potsdam-Mittelmark Koordinator für Schulaufbau im Dienst
Lokales Potsdam-Mittelmark Koordinator für Schulaufbau im Dienst
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13:35 17.12.2017
Das Gymnasium „Am Burgwall“ in Treuenbrietzen wird zum Schuljahr 2018/19 zur Gesamtschule mit Abiturstufe. Eine erste Elternversammlung für Interessenten gab es bereits. Quelle: Michaela Weiß
Treuenbrietzen

Zum Aufbau ihrer neuen Gesamtschule mit Abiturstufe hat die Stadt Treuenbrietzen jetzt einen Koordinator eingestellt. Peter Lipka nahm im Gymnasium „Am Burgwall“ seine Arbeit auf. Der 55-jährige Treuenbrietzener legte dafür sein 2014 errungenes Mandat als Stadtverordneter nieder. An seinen Platz in der Fraktion des Treuenbrietzener Bürgervereins (TBV) nachgerückt ist Elke Mihm als neue Stadtverordnete.

Teilzeitstelle für sieben Jahre

Für die neu geschaffene Teilzeitstelle des Schulkoordinators gab es nach Auskunft von Bürgermeister Michael Knape (parteilos) zwölf Bewerbungen. „Vier Kandidaten kamen in die engere Wahl und mit zweien sind Gespräche geführt worden“, erklärte der Verwaltungschef auf Anfrage der MAZ. Am Auswahlverfahren beteiligt waren der Personalrat der Stadtverwaltung sowie Gerd Ulbrich, der Leiter des kommunalen Gymnasiums. Das soll ab dem Schuljahr 2018/19 schrittweise zur Gesamtschule entwickelt werden.

Peter Lipka (55) ist ab sofort Koordinator für Schulentwicklung der Stadt Treuenbrietzen. Quelle: Thomas Wachs

Für die Einstellung von Peter Lipka ausschlaggebend gewesen sei „vor allem auch seine langjährige Kenntnis beider Schule in der Stadt“, so Knape. Lipka sei insgesamt 13 Jahre lang als Elternvertreter in führenden Funktionen der Schulkonferenzen an der Grundschule und später am Gymnasium tätig gewesen. Dort setzte er sich auch für die lange Zeit mühsame Schaffung einer Gesamtschule für die Region ein. Beruflich ist Peter Lipka bislang als selbstständiger Versicherungsfachmann und Fachspezialist eines Finanzdienstleisters tätig gewesen.

Erste Gespräche zu Kooperationen geführt

Die neue Stelle des Schulkoordinators ist zunächst auf sieben Jahre befristet. Dann soll die neue Schulform ihre volle Größe mit bis zu 600 Schülern erreicht haben. Das Gymnasium läuft parallel aus. „Aufgabe des Koordinators ist es vor allem auch, die Kontakte zu den Oberschulen der Region zu intensivieren und die bauliche Entwicklung der Schulstandorte in der Stadt zu begleiten“, kündigte Knape an. „Erste konstruktive Gespräche mit der Brücker Oberschule, die zum neuen Schuljahr in eine Kooperationsvereinbarung münden sollen, haben wir inzwischen geführt“, sagte der Bürgermeister in der jüngsten Sitzung der Stadtverordneten.

Von Thomas Wachs

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