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Kostenfrei per Bus auf Entdeckungstour

Hoher Fläming Kostenfrei per Bus auf Entdeckungstour

Der Hohe Fläming präsentiert sich am Wochenende Besuchern und Einheimischen. Bei der alljährlichen Aktion „48 Stunden Fläming“ können sie von Bad Belzig aus in der Region bis nach Brück kostenfrei auf Busrundfahrt gehen. Höhepunkt ist der zentrale Fläming-Markt in Fredersdorf. Zudem lockt der Denkmaltag mit offenen Häusern in der Region.

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Beim Fläming-Markt in Fredersdorf dürfen Besucher auch wieder um die Wette Kartoffeln schälen. So wie im Vorjahr in Treuenbrietzen

Quelle: Thomas Wachs

Fredersdorf. Es ist wieder so weit. Am Sonnabend und Sonntag zeigt der Hohe Fläming, was er alles zu bieten hat an Kultur, Kulinarischem und touristischen Zielen. Besucher können das breite Angebot sehr bequem per Bus erkunden, wenn es jetzt wieder heißt „48 Stunden Fläming“.

Die zum elften Mal von Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und Lokaler Aktionsgruppe Fläming/Havel veranstaltete und wegen ihres Erfolgs anderenorts längst kopierte Aktion ist wieder maßgeblich in der Hauptstadtregion beworben worden. Die Einladung gilt gleichwohl für Einheimische.

Rundkurs um die Landschaftswiesen

Nachdem voriges Jahr der Rundkurs von Brück über Treuenbrietzen und Umgebung geführt worden war, geht es dieses Mal vom Fläming-Bahnhof in Bad Belzig aus auf die beliebte Tour. Die Route führt über Baitz, Brück-Gömnigk, Brück, Cammer, Golzow, Dippmannsdorf und Fredersdorf – also einmal rund um die Belziger Landschaftswiesen – zurück in die Kreisstadt. Die an den beiden Tagen kostenlos nutzbaren Busse sind mit versierten Gästeführern besetzt. Sie starten ab 9.25 Uhr bis 16.55 Uhr halbstündlich, um Ausflüglern auf der insgesamt eineinhalbstündigen Fahrt die Attraktionen der Region näher zu bringen. An den Haltestellen in allen Orten kann pausiert werden, um die Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag haben zudem viele mittelalterliche Feldsteinkirchen und andere denkmalgeschützte Gebäude in der Region geöffnet. „Individuell können Wanderungen unternommen werden“, kündigt Organisatorin Kathrin Rospek von der Lokalen Aktionsgruppe Fläming-Havel (LAG) an.

Naturpark feiert 20-jähriges Bestehen

Das Verweilen lohne sich besonders in der Fredersdorfer Ortsmitte. Dort richten diverse Anbieter den nunmehr 14. und zentralen Fläming-Markt aus. Handwerker und Händler sorgen mit ihren regionalen und traditionellen Angeboten für buntes Treiben sowie manch Gaumenfreude. Daneben ist ein abwechslungsreiches Kultur- und Kinderprogramm vorbereitet. Karussells, Bastelangebote, Puppenspiel, Musik und Tanz sind angekündigt.

Volles Bühnenprogramm zum Fläming-Markt

Das Bühnenprogramm zum Fläming-Markt in Fredersdorf wird Sonnabend und Sonntag moderiert vom Treuenbrietzener Sabinchenpaar Vivien Stolze-Lange und Hans-Jörg Stolze

Beginn ist am Sonnabend um 11 Uhr mit dem Jugend- und Schülerorchester Marzahna. Es musiziert rund um die Eröffnung mit prominenten Gästen um Fläming-Königin Elisa Schadow.

Ein Wettbewerb im Kartoffelschälwettbewerb startet 12.45 Uhr.

Es folgen von 13 Uhr bis 16 Uhr Auftritte der Line Dancer, der Juniorranger der Naturwacht, der Sport-Kids sowie der Electronic Dreams Band.

Das Orchester aus der polnischen Partnerregion Lwowek musiziert Sonnabend ab 16.15 Uhr auf dem Festgelände.

Der Auftritt der örtlichen Band „Kaolin“ folgt ab 17 Uhr

In der Fredersdorfer Kirche werden Führungen, Orgelmusik, Konzerte der Vokalgruppe „Bellis“ sowie der Chorgemeinschaft Wiesenburg/Mark geboten.

Am Sonntag umrahmt das Jugendblasorchester Ziesar ab 11 Uhr die Eröffnung. Es folgt der Kartoffelschälwettbewerb.

Höhepunkt ist um 13.15 Uhr das Stück „Platt schwatzen“ – eine Geschichte aus dem dörflichen Leben in Mundart erzählt von Thomas & Yannik Kaase.

Es folgen Auftritte der Holzlatschen-Tänzer aus Schmögelsdorf, der Juniorranger sowie der Cammer-Tänzer.

Musikalisch beschließen die Kinderband „Timebreak“ aus Beelitz und Treuenbrietzen sowie die Band „Kurzschluss“ aus Borkheide mit feiner Beatmusik den Fläming-Markt.

Aber auch unterwegs gibt es viel zu erleben, zu erkunden und zu schmecken. „Nicht nur typische Sehenswürdigkeiten wie die Bockwindmühle in Cammer oder das Dippmannsdorfer Paradies sondern auch unberührte Naturschönheiten, traditionelles Brauchtum und Hoffeste sind mit dem Bus erreichbar“, so Rospek.

Markthändler bieten vor allem  regionale Produkte an

Markthändler bieten vor allem regionale Produkte an.

Quelle: Andreas Koska

Sie empfiehlt eine Führung durch Stadt, Burg oder Brauerei in Bad Belzig oder auch eine Wanderung von Brück zur Zickenwiese nach Brück-Trebitz mit Einkehr in der Backschwein-Tenne in Brück-Gömnigk. In Golzow werden 30 Jahre Krokodilstation gefeiert, während in Dippmannsdorf die Wassermühle erkundet werden kann. Auf dem Flämingmarkt in Fredersdorf locken viele regionale Produkte wie frisch geriebene Kartoffelpuffer, Räucherfisch, Ziegenprodukte oder Wildspezialitäten. „Stürzen Sie sich ins bunte Markttreiben und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen. Seien Sie dabei, wenn alte Handwerkstechniken wie Töpfern, Spinnen und Mehl mahlen vorgeführt werden“, wirbt Kathrin Rospek.

Auch die Kirche bietet viel Programm

Rund um das Gotteshaus und in der Kirche warten weitere Angebote. So präsentieren die Fredersdorfer am Gemeindehaus das Landleben – von der Hausschlachtung bis zur fertigen Wurst. Aber auch lebendige Kälbchen werden zu sehen sein. Auch eine Kartoffelsortenschau und gemalte Tierportraits können besichtigt werden. Musik, Tanz und Gesang im Festzelt, verschiedene Spiel- und Bastelangebote und ein Karussell für Kinder bieten beste Unterhaltung für Jung und Alt.

Zum 20-jährigen Jubiläum des Naturparks Hoher Fläming macht das Umweltmobil im Fredersdorfer Schwimmbad Station und am Sonntag verspricht „Fräulein Brehm“ unterhaltsame Einblicke in das Leben des Wolfes bei Vorführungen in der Winterkirche.

„Weitere Veranstaltungen enthält das Faltblatt, das alle Besucher auch in den Touristinformationen, Rathäusern und Gemeindeverwaltungen sowie weiteren wichtigen Orten in der Region und dem Regionalbüro der LAG in Wiesenburg finden“, sagt Kathrin Rospek.

Info : Programm zur Aktion „48 Stunden Fläming“ auch im Internetauftritt der Lokalen Aktionsgruppe.

 

 

Von Thomas Wachs

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