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Potsdam-Mittelmark Kräfte messen am Reetzer Mühlenstein
Lokales Potsdam-Mittelmark Kräfte messen am Reetzer Mühlenstein
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15:07 03.07.2017
Der Reetzer Mühlenstein war die Attraktion beim Dorffest Quelle: Eva Loth
Reetz

Der Reetzer Mühlenstein war die Attraktion auf dem Reetzer Dorffest. Mario Binte hatte sich durch eine Fernsehsendung mit Stefan Raab inspirieren lassen – und das Spielgerät selbst gebaut. Der Mühlenstein hatte verschiedene Gewichtsklassen. Mit den Händen konnte er bis zu einem bestimmten Punkt gerollt werden, um Schwung zu holen. Dann musste er in einer der Einkerbungen, die mit Punkten bezeichnet sind, liegen bleiben. Wer zu viel Kraft hatte, schoss über das Ziel hinaus und bekam für den Versuch keine Punkte.

Alt und Jung standen Schlange, um sich an der Kraftprobe zu probieren. Und trotzten dabei auch den immer wiederkehrenden Regenschauern. Nur gut, dass am Vortag viele Helfer das große Festzelt von Gastwirt Rainer Hübner aus Medewitz aufgestellt und es wind- und wetterfest gemacht hatten. Rainer Hübner kam in den vergangenen zwei Wochen kaum zur Ruhe, denn schon am vergangenen Wochenende stand er mit Getränken und seinem Grill zwei Tage lang in Reetzerhütten. Die Reetzer waren trotz des Wetters gut gelaunt und sangen mit dem Reetzer Frauenchor, der teilweise vom Jugendblasorchester Wiesenburg begleitet wurde, kräftig mit.

Gespanntes Warten auf Auftritt der Line Dancer

Am Kuchenstand bildeten sich lange Schlangen, die Kuchenfrauen hatten mit selbst gebackenen Kuchen alle Hände voll zu tun. Ortschefin Marion Gante nutzte die Gunst der Stunde, um allen Helfern und Sponsoren zu danken und einen langjährigen Firmenchef aus Reetz zu verabschieden. Malermeister Manfred Letz geht in den Ruhestand und hat seine Firma bereits einem Nachfolger übergeben.

Auch die kleinen Gäste hatten sichtlich Spaß. Quelle: Eva Loth

Gespannt warteten alle Gäste auch auf den Auftritt der Reetzer Line Dancer. Dieser war nicht nur für die Aktiven etwas besonderes, denn sie feiern in diesem Jahr sozusagen Jubiläum. Seit zehn Jahren üben sie fleißig und treten immer wieder in der Region auf. Das steckte so einige Nachwuchstänzer an, die sofort mit tanzten und gar nicht mehr runter wollten von der Tanzfläche. So sprang „DJ Kerze“ in die Bresche und machte sofort mit Tanzmusik weiter, obwohl er erst ab 20 Uhr gebucht war.

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Von Eva Loth

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