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Kreisausschuss für zweite Gesamtschule in TKS

Region Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf Kreisausschuss für zweite Gesamtschule in TKS

Eine weitere Hürde ist genommen: Der Bildungs- und Kulturausschuss des Kreistages Potsdam-Mittelmark hat am Dienstag bei seiner Sitzung in Teltow einstimmig die Errichtung einer weiteren Gesamtschule in der Teltower Region empfohlen. Dazu soll vom Kreistag eine Änderung des Schulentwicklungsplanes am 30. März beschlossen werden.

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Die Maxim-Gorki-Gesamtschule in Kleinmachnow bekommt nun wohl doch eine zweite staatliche Schule ihrer Art in Teltow an die Seite.

Quelle: Olaf Möldner

Teltow. Szenenbeifall von Eltern am Dienstagabend im Bildungs- und Kulturausschusses des Kreistages Potsdam-Mittelmark in Teltow: Einstimmig empfahlen die Ausschussmitglieder der Kreisverwaltung die Einrichtung einer zweiten Gesamtschule in der Region Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf (TKS). Als Grundlage gilt die 2. Änderung des Schulentwicklungsplanes des Landkreises. Diese belegt nun offiziell, was Die Linke und Eltern aus TKS seit Monaten vorgelegt haben: „Die Nachfrage der Erst- und Zweitwünsche zur Gesamtschule in dieser Region übersteigt seit Jahren die bestehenden Kapazitäten von möglichen vier Zügen für 107 Schüler“. Nach den Berechnungen des Kreises entstehe so ein „zusätzlicher gesicherter Standort für eine mindestens 4- bis 5-zügige staatliche Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe (mindestens 2 bis 3 Züge)“, heißt es in der Vorlage. Damit würden die Überhänge der vollen Gymnasien und der extrem nachgefragten einzigen staatlichen Gorki-Gesamtschule in Kleinmachnow abgefangen. Der Kreistag kann am 30. März die aktualisierte Planung beschließen und muss dann die Verwaltung beauftragen, die Errichtung einer solchen Schule vorzubereiten. „Dem spricht nichts entgegen“, so Schulfachbereichsleiter Thomas Schulz.

Hochzufrieden zeigte sich Toralf Reichenbach, Elternsprecher der Eigenherd-Grundschule Kleinmachnow und gewählter Elternvertreter von acht TKS-Grundschulen für die Initiative im Kampf um eine zweite staatliche Gesamtschule. Auch Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) war „sehr zufrieden“. Er bestätigte der MAZ, dass als Standort das städtische Grundstück an der Potsdamer Straße/Kreisverkehr (schräg gegenüber vom Oberstufenzentrum) für einen Schulbau weiterhin zur Verfügung steht. Das Angebot ist längst beim Kreis.

Auch die Linken-Kreis-Fraktion ist „sehr zufrieden mit dem Gang der Dinge“, so Thomas Singer. „Die Überarbeitung des Schulentwicklungsplanes hätte also im Herbst 2015 beginnen können und müssen. Dann hätten wir spätestens im Kreistag Juni 2016 beschließen können, was für alle offensichtlich war: Wir brauchen eine weitere staatliche Schule, damit der Kreis seiner Verpflichtung für die weiterführenden Schulen nachkommen kann. Dann hätten wir für das Schuljahr 2017/18 schon mit einer Übergangslösung starten können und nicht erst 2018/19 – ein Schülerjahrgang mehr hätte bessere Chancen gehabt. Dass das nun auf dem richtigen Gleis ist, ist auch vor allem den vielen, sehr engagierten Eltern zu verdanken, die couragiert ihre eigenen Angelegenheiten in die Hand genommen haben“, so Singer. Die Kreistagsabgeordneten der Linken hatten den Anstoß zu der Schulinitiative gegeben. Der Kreisschulbeirat indes lehnt eine weitere Gesamtschule in der Teltower Region ab, weil er findet, dass „der Landkreis nicht nur TKS ist“.

Von Claudia Krause

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