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Potsdam-Mittelmark Kreisfeuerwehrverband: Kurt Muschert bleibt der Vorsitzende
Lokales Potsdam-Mittelmark Kreisfeuerwehrverband: Kurt Muschert bleibt der Vorsitzende
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17:06 10.02.2019
Der Brielower Wehrleiter Bernd Hanisch (2.v.r.) wurde das Ehrenzeichen in Gold der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg verliehen. Quelle: Christine Lummert
Götz

Der neue Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Potsdam-Mittelmark ist auch der alte. Kurt Muschert aus der Ortswehr Fichtenwalde übernimmt noch einmal für vier Jahre dieses Amt.

Zur Delegiertenversammlung im Götzer Handwerkerzentrum standen die Wahlen zum Vorstand als Hauptpunkt auf der Tagesordnung. In seinem Rechenschaftsbericht machte Muschert noch einmal auf die personellen Engpässe im Verbandsvorstand aufmerksam. „Wir waren in der Vergangenheit unterbesetzt, aus Krankheitsgründen konnten von zwölf gewählten Vorstandsmitgliedern im letzten Jahr nur noch acht ihr ehrenamtliches Engagement ausüben.“

Für die kommenden vier Jahre gewählt: der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Potsdam-Mittelmark um den Vorsitzenden Kurt Muschert (5.v.r.). Quelle: Christine Lummert

Muscherts Aufruf an die jüngeren Kamraden, sich zur Wahl zu stellen, blieb fast ungehört. Vor allem die bekannten Gesichter erklärten sich zur Wiederwahl bereit.

Immerhin ist der Vorstand durch die Neuwahlen wieder in voller Stärke mit zwölf Kameraden besetzt. Anke Eilert aus der Ortswehr Wiesenburg, die vor einem halben Jahr den Posten der Schatzmeisterin vom zurückgetretenen Ronald Eilert übernommen hat, wird die Position weiterhin ausfüllen. Rolf Markwart aus der Wehr in Stahnsdorf fungiert als Schriftführer. Über die weitere Postenverteilung werden die neuen Vorstandsmitglieder in ihrer ersten gemeinsamen Sitzung in gut zwei Wochen entscheiden.

Beherrschendes Thema in den Grußworten der Gäste bei der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes waren die großen Waldbrände des vergangenen Jahres. Potsdam-Mittelmarks Vize-Landrat Christian Stein (CDU) sprach den Kameraden noch einmal seinen Dank aus.

Großeinsätze bis zur Leistungsgrenze

„Die Großeinsätze in Fichtenwalde und Treuenbrietzen haben die Freiwilligen Feuerwehren bis ans Ende ihrer Leistungsfähigkeit gebracht“, so Stein. Um gegen die aufgezeigten Schwachpunkte in Technik und Ausrüstung anzugehen, sollten die Kameraden immer wieder bei den politischen Stellen Druck machen. „Es soll hier nichts im Sande verlaufen und ein falsches Gefühl der Sicherheit wiederkehren.“

Frank Kliem, der Vize-Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg lobte ebenfalls die große Einsatzbereitschaft des letzten Jahres und verwies auf die politische Bereitschaft zur Unterstützung für die Freiwilligen Kameraden. „Das zeigt sich nicht zuletzt in der beschlossenen Gleichstellung in der Hinterbliebenenversorgung im Unglücksfall.“

Konzentration auf die Jugendarbeit

Einen besonderer Fokus müsse zudem die Jugendarbeit in den Wehren bleiben. Wenn die Jugendlichen den Schulabschluss in der Tasche haben, steigen bis zu 80 Prozent aus dem Feuerwehr-Engagement aus. Kreisjugendwart Axel Thiemann zählt zurzeit 1621 Mitglieder in der Nachwuchsabteilung und lobte die gute Jugendarbeit der Ortswehren.

Für die Durchführung des Kreisfeuerwehrtages beschloss die Delegiertenversammlung zudem eine Veränderung. Immer im jährlichen Wechsel werden ab diesem Jahr die Wettkämpfe der Jugend und der erwachsenen Teams ausgetragen. 2019 ist der Nachwuchs an der Reihe, ein Austragungsort wird noch gesucht.

Von Christine Lummert

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