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Potsdam-Mittelmark Krippen in 50 verschiedenen Variationen
Lokales Potsdam-Mittelmark Krippen in 50 verschiedenen Variationen
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00:27 10.12.2015
Verspielt und bunt: eine der 50 verschiedenen Krippendarstellungen. Quelle: T. Potratz
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Bad Belzig

Egal ob unter dem Tannenbaum, in der Kirche oder einfach auf einem Tisch in der Küche. Die berühmte Krippenszene von der Geburt Jesu kann in der Vorweihnachtszeit allseits bestaunt werden. Die Hauptdarsteller sind klar: Maria, Josef, das Christkind in der Krippe, die Hirten und auch die Tiere im Stall dürfen meist nicht fehlen.

Doch so einfach diese Szene auch aufgebaut scheint, so vielseitig kann sie auch künstlerisch interpretiert werden. Dies zeigt aktuell eine Ausstellung in der St. Marienkirche. Dort sind über 50 Variationen der Krippenszene ausgestellt. Von gefalteten Papier-Figuren bis Tonarbeiten. Von einfarbig bis knallbunt. Von Strohvariationen bis hin zu kleinen verwinkelten Abbildungen innerhalb eines kleinen Papier-Sterns. Alles kann bestaunt werden.

„Die meisten Krippen stammen von Gemeindemitgliedern aus Bad Belzig und Umgebung“, erklärt Organisatorin Hannelore Konietzny-Pohl. Besonders stolz ist sie jedoch auf ein Exemplar, das vom anderen Ende der Erde stammt. „Vor kurzem kam eine junge Dame zu mir und hat einen kleinen Stern vorbeigebracht, in dem die Krippe zu sehen ist. Den hat sie aus einem Urlaub aus Mittelamerika mitgebracht“, sagt Konietzny-Pohl und ergänzt: „Wir sind stolz so etwas Exotisches zeigen zu können“.

Weniger exotisch, aber dafür umso liebevoller kommen dagegen hölzerne Krippen-Variationen daher. „Zum ersten Mal haben wir Krippen dabei, die in Pyramiden eingebaut sind“, sagt Kathrin Haitsch, Mitarbeiterin des Gemeindebüros der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Belzig. Im Rahmen des Adventsmarktes zog es bereits am Wochenende viele Krippen-Interessierte in die Kirche, was vor allem Pfarrer und Krippen-Freund Martin Gestrich erfreut. „So eine Krippe hat immer etwas meditatives“, sagt er und gerät schnell ins Schwärmen, wenn er über die Bedeutung der Krippenszene spricht, die sie für ihn persönlich hat.

„Ich spiele gern ein Spiel, wenn ich auf eine Krippe schaue. Ich stelle mir dann immer vor, welche Figur in dieser Krippe ich sein könnte. Egal, ob Ochse, Hirte oder vielleicht nur ein Strohhalm in der Krippe“, sagt Gestrich. Das Spiel könnte dann wie folgt weitergehen. „Ein Ochse zum Beispiel. Der war ja zuerst da. Es ist sein Stall. Sein Zuhause. Aber trotzdem blickt er zur Krippe hoch und sieht. OK, da oben ist jetzt der Boss“, sagt Gestrich und muss dabei herzlich schmunzeln.

Dennoch gibt es in der Ausstellung auch einige Werke, die auf die Darstellung der Ochsen und Schafe im Stall verzichten und lediglich das Christkind mit seinen Eltern zeigt. Wie das dann wirkt und wie so eine Krippe aus Mittelamerika genau aussieht, kann noch bis Freitag bestaunt werden.

Von Tobias Potratz

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