Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Damsdorfer schnitzen Kürbisse für Halloween
Lokales Potsdam-Mittelmark Damsdorfer schnitzen Kürbisse für Halloween
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:49 29.10.2018
Corinna Obereisenbuchner (v.l.), Melanie Leue und Bianca Klein schnitzen Kürbisse für Halloweenwanderung in Damsdorf. Quelle: Christine Lummert
Damsdorf

Die Damsdorfer haben wieder Großes vor. Am Vorabend des Reformationsfeiertages wird es rund um das Damsdorfer Fenn bei der traditionellen Halloween-Wanderung richtig schön gruselig. Vampire und Hexen werden in diesem Jahr dort ihr Unwesen treiben.

Sabine und Beatrix Neute sind die kreativen Köpfe hinter dem unheimlichen Schauspiel, das den zahlreichen Besuchern im dunklen Wald wieder eiskalte Schauer über den Rücken jagen soll. „Die Generalprobe mit unseren 45 Darstellern ist gerade erfolgreich gelaufen“, sagt Sabine Neute und sucht am Gerätehaus der Damsdorfer Feuerwehr noch weitere Requisiten zusammen.

Zu den Organisatoren zählt auch Uwe Lüdecke, der Vorsitzende des Damsdorfer Feuerwehrvereins. Um die alljährlichen Besucherströme in geordnete Bahnen zu lenken, werden für die Halloween-Wanderung immer im voraus Karten verkauft.

„Der Ansturm war wieder sehr groß“, sagt Lüdecke. Aber auch wer nicht auf die Grusel-Runde geht, kann am 30. Oktober ab 17.30 Uhr auf dem Festplatz an der Feuerwehr reichlich Halloween-Stimmung erleben. Noch schöner wird es natürlich, wenn möglichst viele Besucher im Kostüm kommen.

Zur Vorbereitung des Großereignisses gehört immer das Kürbis schnitzen, zu dem sich dutzende Damsdorfer auf dem Festplatz versammeln. „Ingo Nagel aus Neu Bochow ist schon seit einigen Jahren unser großzügigster Spender, wenn es um die Kürbisse geht“, sagt Lüdecke. In diesem Jahr hat er extra für die Grusel-Show die orangefarbenen Früchte angebaut. „Mitglieder der Damsdorfer Feuerwehr und des Feuerwehrvereins waren Ende September auf dem Feld und haben geerntet.“

Etwa 300 Kürbisse sind bei der Aktion zusammengekommen. Diese und weitere Früchte, die von Damsdorfer Einwohnern gespendet wurden, mussten nun bei einem kreativen Arbeitseinsatz in die richtige Grusel-Form gebracht werden.

Bianca Klein, Melanie Leue und Corinna Obereisenbuchner sind in jedem Jahr teil der großen Gruppe, die mit dem Messer in der Hand den Kürbissen zu Leibe rückt. „Wir kümmern uns vor allem um das Aushöhlen, die Gestaltung überlassen wir dann oft den Kindern“, sagt Klein.

Die zehnjährige Mia Lohgall ist mit ihrer Mutter zur großen Schnitzaktion gekommen und geht ganz systematisch ans Werk. „Ich male mir zuerst mit einem Stift ein Gesicht oder eine Figur auf den Kürbis und schneide das dann aus.“

Sieben Kürbisse will Mia mindestens schaffen. Und wenn sie dann auf die Grusel-Wanderung geht, erkennt sie im Schein der Kerzen vielleicht einen Kürbis wieder, der den Wegesrand beleuchtet.

Von Christine Lummert

Ein denkwürdiger Vorfall ereignete sich am Wochenwende im Wald bei Stahnsdorf: Ein Jäger alarmierte die Polizei, weil ein Betrunkener mit Schreckschusspistole eine Wildschweinrotte attackierte.

28.10.2018

Bei überregionalen Museumstag „Feuer und Flamme“ boten die Reckahner Museen wieder ein buntes Programm für alle Generationen. Historische Kurzfilme für den Schulgebrauch standen im Mittelpunkt.

28.10.2018

Der Rehbrücker Michael Primus fuhr 1968 mit dem legendären Lkw W50 als Testfahrer spontan die Stufen im Nep-Stadion in Budapest hinauf – eine gewagte Eigenmächtigkeit.

30.10.2018