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Potsdam-Mittelmark Kürbisfratzen vom Spargelhof
Lokales Potsdam-Mittelmark Kürbisfratzen vom Spargelhof
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15:26 08.10.2017
Mit dem Schnitzwerkzeug an die Arbeit: Viele Kürbisse erhielten ein schauriges Gesicht. Quelle: Jan Kiaulehn
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Klaistow

Große Augen und ein zahnloses Lächeln: Zwischen 200 und 300 schaurig schöne Kürbisgesichter entstehen bei den Schnitzaktionen auf dem Erlebnishof in Klaistow an den Oktober-Wochenenden. „Gruselig“ sollen sie aussehen „damit sich die Kinder erschrecken“, sagt Tine, die dort am Samstag ihren neunten Geburtstag feierte. Obwohl sich hauptsächlich Kinder mit ihren Eltern auf den Bierbänken am Kürbis versuchen, ist das kreative Publikum sehr gemischt.

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Schaurig-schön oder gruselig-frech: In Klaistow entstanden bunt gemischte Kürbisfratzen. Die Kürbisausstellung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Circus der Kürbisse“ und ist noch bis zum 5. November zu sehen.

Der 26-jährige Achim Buchert aus Rheinland-Pfalz gab nicht zum ersten Mal dem Gemüse ein Gesicht. Als freischaffender Künstler arbeitet er sonst mit Stahl und hatte nach einem kurzen Blick auf den Kürbis eine Idee. Auch der professionelle Dekorateur Ricardo Reiski erkennt die passende Kürbisfratze bereits vor dem ersten Arbeitsschritt. „Es laufen genügend Menschen mit inspirierenden Gesichtern herum“, scherzt der Berlin-Brandenburg-Meister, während er einem etwa 300-Kilo-Kürbis ein neues Antlitz schnitzt. Dabei ist jeder Kürbis und so auch das finale Ergebnis nach sieben bis acht Stunden Arbeit verschieden, verspricht der Künstler.

Wenig Fruchtfleisch und eine weiche Schale

Im Gegensatz zum traditionellen Kürbisschnitzen höhlt er den Kürbis vorher nicht aus, denn „so kann der Kürbis weiterhin von innen versorgt werden und verdirbt nicht so schnell“, erklärt der Fachmann. Zur Haltbarkeit hat auch Vanessa Felgner, die die Kürbisaktion beaufsichtigt, ein paar Tipps: „Die Kürbisse über Nacht mit Zeitung auslegen und dann mit Haarspray aussprühen“, sagt die 17-jährige Schülerin. Dann könnten sich die Kürbisse noch bis Halloween halten. Die verwendete Sorte wurde extra für den ehemals irischen Brauch gezüchtet. Damals schnitzte die Menschen Gesichter in Rüben, um böse Geister zu verjagen.

Speziell die Klaistower Halloweenkürbisse besitzen wenig Fruchtfleisch, was das Aushöhlen erleichtert und haben eine weichere Schale. Laura und Jasmin (beide 15) sind von der Aktion so begeistert, dass sie bereits zum vierten Mal kamen. „1,20 Euro pro Kürbis ist echt günstig, man bekommt das benötigte Material und hat die Sauerei nicht in der Küche“, so die Potsdamerinnen.

Info: Den ganzen Oktober über können am Wochenende und täglich in den Herbstferien Kürbisse selbst geschnitzt werden. Anmeldung für Kindergeburtstage ist erwünscht.

Von Franziska Appelt

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