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Kugelspiel mit Adventsmusik

Weihnachtsboule in Lehnin Kugelspiel mit Adventsmusik

Frankreich und Belgien lassen grüßen: Mit dem ersten Weihnachtsboule auf dem Lehniner Markgrafenplatz wollten die Organisatoren noch mehr Mitspieler für das Spiel mit den Stahlkugeln begeistern. Sogar Pokale wurden für das kleine Turnier am dritten Advent gestiftet. Der Platz war im September eröffnet worden.

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Zum ersten Weihnachtsboule kamen gestern etwa 30 Mitspieler zum Lehniner Markgrafenplatz.

Quelle: Fotos: LUMmert

Lehnin. Mit Glühwein geht vieles besser, auch das Boulespielen. Auf dem Markgrafenplatz in Lehnin wurde Anfang September ein Spielfeld eingeweiht, das dazu beitragen sollte, die Ortsmitte zu beleben. Am Sonntag wollten die Organisatoren mit einem kleinen Turnier zum 3.Advent noch mehr Mitspieler anlocken als sonst.

Frank Wetzel (links) und Rudolf Sickel

Frank Wetzel (links) und Rudolf Sickel.

Quelle: Lummert

Boule wird vor allem in Frankreich, aber auch in Belgien gespielt. Und aus diesem Nachbarland kam denn auch die Idee für den Platz im Klosterort. Tervuren, in der Nähe von Brüssel gelegen, ist seit einigen Jahren die Partnerstadt von Lehnin und auf Besuchsreisen versuchten sich einige Mittelmärker schon in dem Spiel mit den Stahlkugeln. „Im nächsten Jahr sind wir wieder in Belgien zu Gast und können dann vielleicht ein bisschen besser mithalten als in der Vergangenheit“, sagte der Lehniner Ortsvorsteher Frank Niewar.

Dafür sorgt auch Rudolf Sickel, der bei der Eröffnung im Herbst die Patenschaft für diesen Platz übernommen hat. „Bis auf einen völlig verregneten Tag war ich seit September jeden Sonntag ab 11 Uhr am Bouleplatz und jedes Mal haben sich etwa 20 Mitspieler gefunden“, erzählte Sickel. Etwa zwölf Spieler sind als harter Kern fast jedes Mal dabei, andere kommen dazu, wenn sie die Zeit finden. Der Lehniner Stefan Marquardt hat bisher einmal die Gelegenheit genutzt und Spaß gehabt an der Geselligkeit unter den Leuten. „Deshalb bin ich jetzt zum Weihnachtsboule wieder dabei, obwohl ich bis vor kurzem Boule nur als Kinderspiel mit Plastikbällen kannte“, erklärte Marquardt.

Mal sehen, wer es geschafft hat

Mal sehen, wer es geschafft hat.

Quelle: Lummert

Auf dem Markgrafenplatz geht es ein bisschen professioneller zu. Um dem Spiel am 3.Adventssonntag einen zusätzlichen Anreiz zu geben, wurden gleich zwei Pokale für die Sieger gestiftet. „Zum einen erhält der Spieler mit dem besten Einzelergebnis einen Pokal“, erklärte Sickel. Bei der anderen Trophäe reichte schon die bloße Masse. „Wir wollten auch Vereine und andere Gruppen aus dem Gemeindegebiet dazu bewegen mitzumachen und deshalb geht der zweite Pokal an den Verein, der die meisten Mitglieder zum Mitspielen mobilisieren konnte.“

Der LCV ist ganz weit vorne

Der Lehniner Carnevals Verein war in dieser Kategorie ganz weit vorne, aber trotzdem wurde die teilnehmenden Teams bunt gemixt und auch völlige Neueinsteiger hatten sofort die Gelegenheit zum Mitspielen. Zur Weihnachtsmusik, die gute Laune machte, versuchte jeder nach seinen Möglichkeiten eine seiner Kugeln so nah wie möglich an das so genannte „Schweinchen“, dem kleinen Zielball, zu platzieren. Zwischendurch blieb genug Zeit, um am Glühwein mit oder ohne Schuss zu nippen. Bei manchen flog die Kugel lockerer aus dem Handgelenk, nachdem sich die nötige innere Wärme ausgebreitet hatte.

Viel Bewegung auf der Spielbahn

Viel Bewegung auf der Spielbahn.

Quelle: Lummert

Von Christine Lummert

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