Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 18 ° Gewitter

Navigation:
Kulturverein Zauche hat neuen Vorsitzenden

Borkwalde Kulturverein Zauche hat neuen Vorsitzenden

Peter Krüger ist seit über fünf Jahren Mitglied im Kulturverein Zauche und jetzt dessen Vorsitzender. Der 63-Jährige lebt seit 2001 in der Waldgemeinde und spricht im Interview über seine Motivation, den neuen Posten einzunehmen und darüber, wie er die Bürger zum Mitmachen bewegen will.

Voriger Artikel
SPD und CDU erwägen Absage
Nächster Artikel
Fassade des Deutschen Hauses nicht zu retten

Peter Krüger.

Quelle: AndreasTrunschke

Borkwalde. Peter Krüger ist seit über fünf Jahren Mitglied im Kulturverein Zauche und jetzt dessen Vorsitzender. Der 63-Jährige erklärt seine Motivation, den neuen Posten einzunehmen und, wie er die Bürger zum Mitmachen bewegen will.

Was hat Sie bewogen, sich jetzt an die Spitze zu stellen?

Unser Verein ist etabliert, anerkannt und erfolgreich. Da sich nach dem Rückzug von Torsten Milklisch niemand sonst für den Vorsitz fand, bestand die Gefahr der Vereinsauflösung. Das wollte ich verhindern. Borkwalde wäre ohne den Kulturverein ärmer.

Ihre Frau ist Bürgermeisterin. Familie Krüger jetzt wesentliche Dinge im Ort innerfamiliär regeln kann, ist kein Problem?

Ich habe das vor der Wahl selbst angesprochen, aber niemand sah darin ein Problem. Der Verein hat bisher gut mit der Gemeindevertretung zusammengearbeitet. Er will das weiterhin tun. Außerdem, so einflussreich ist ein Vereinschef nun wirklich nicht. Ohne den Vorstand und ohne die Mitglieder bewegt sich nichts.

Wer unterstützt Sie im Vorstand?

Stefan Penzel als Kassenwart und Heidemarie Schink als Schriftführerin.

In welchem Zustand haben Sie den Verein übernommen?

Torsten Micklisch, der den Verein vier Jahre geführt hat, hat ihn organisatorisch, finanziell und – wie ich meine – auch inhaltlich gut aufgestellt übergeben. Dafür vielen Dank! Andererseits geht es uns wie vielen Vereinen. Wir brauchen dringend Mitstreiter. 22 Mitglieder sind für die vielfältigen Angebote eine dünne Decke, zumal langsam die Altersstruktur nicht mehr stimmt. Entweder uns gelingt, das zu ändern, oder es wird schwierig, alles aufrecht zu erhalten.

Welche Angebote wären das?

Vor allem das Kinder- und Sommerfest, das als „Pippi-L.– Fest“ über den Ort hinaus bekannt geworden ist. Gemeinsam mit der Kirchengemeinde, mit der wir eng zusammenarbeiten, haben wurde die kleine Dorfkirche zur Kulturkirche entwickelt. Dort finden regelmäßig Konzerte, Kino und andere Veranstaltungen statt. Am 9. September werden wir wieder gemeinsam mit den „Siedlerstuben“ ein Biergartenkonzert anbieten. Für den Winteranfang planen wir einen Besuch im Theater in Dessau.

Wie wollen Sie mehr Menschen zum Mitmachen bewegen?

Erst einmal wollen wir die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren. Dazu werden wir den Internetauftritt modernisieren. Wichtig ist uns, stärker als bisher die Leute direkt anzusprechen. Kürzlich hatten wir eine spannende Besprechung zum Kinder- und Sommerfest 2017. Die aktive direkte Ansprache hat da einiges bewirkt.

Ist die größte Borkwalder Kulturveranstaltung gesichert?

Es bereitet noch Kopfschmerzen. Ein Hauptproblem war die Terminfindung. Wir wollen eine Kollision mit Veranstaltungen in den Nachbarorten vermeiden, was angesichts der Vielzahl der Angebote gar nicht so einfach ist. Aber jetzt haben wir einen Termin gefunden – den 1. Juli.


Von Andreas Trunschke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg