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Kunstfreunde leben ihren kreativen Traum

Kuturscheune in Borkheide Kunstfreunde leben ihren kreativen Traum

Marlies Langrock und Klaus Herrmann bauen in Borkheide eine Kulturscheune auf. Investieren wollen die beiden Kunstfreunde für diesen Traum bis zu 350.000 Euro. Erste Veranstaltungen fanden zur Eröffnung statt. Unter anderem mit einer Ausstellung des Hausherren.

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Marlies Langrock und Klaus Herrmann bauen in Borkheide eine Kulturscheune auf.
 

Quelle: Andreas Koska

Borkheide.  Ab sofort hat die 2000 Einwohner starke Gemeinde Borkheide eine Kulturscheune. Marlies Langrock und Klaus Herrmann stellten ihr Projekt am Wochenende der Öffentlichkeit vor. 70 Gäste waren angereist, um die Eröffnung zu feiern. Klaus Herrmann, Lehrer am Oberstufenzentrum (OSZ) Teltow und leidenschaftlicher Maler, verband die Eröffnung der Kulturscheune mit seiner aktuellen Ausstellung.

Mit der Kulturscheune haben Marlies Langrock und Klaus Herrmann große Pläne. So werden eine weitläufige Galerie entstehen, dazu lichtdurchflutete Atelierräume. „Wir planen auch Unterkünfte für bis zu acht Personen und einen Seminarraum“, erläutert Marlies Langrock. Dort will sie Yogakurse und Fortbildungen anbieten. Im ersten Stock soll zudem eine Empore mit Blick auf das Erdgeschoss entstehen. Rund 350.000 Euro könnten die Baumaßnahmen kosten.

Klaus Herrmann stellt zur Eröffnung eigene Arbeiten  in der Kulturscheune aus

Klaus Herrmann stellt zur Eröffnung eigene Arbeiten in der Kulturscheune aus.

Quelle: Andreas Koska

„Ich wünsche den beiden viel Erfolg“, sagt Borkheides Bürgermeister Andreas Kreibich (SPD). Er sieht das ambitionierte Projekt als „Bereicherung für die Waldgemeinde“.

Langrock und Hoffmann bleiben angesichts der anstehenden Arbeiten optimistisch. „Wir würden gern alles in einem Jahr stemmen“, so Herrmann. Bei der Eröffnung der Kulturscheune freuten sich die beiden über viel Zuspruch und zahlreiche Willkommensgeschenke – es blieb jedoch nicht bei Gesprächen und passivem Kunstgenuss. Stattdessen ließen die Kunstscheunen-Chefs ihre Gäste selbst kreativ werden. Die Herstellung von Nagelbildern, konnten die Besucher ebenso erproben, wie Mandalamalerei. Auch Aquarell- und Ölmaltechniken wurden getestet. Ein besonderes Vergnügen bereitete es den Gästen, Hirschgeweihe anzumalen. Scheunenchef Herrmann, für den der tierische Kopfschmuck eine ganz eigene Erinnerung beinhalten, sah das mit Erstaunen: „Mein Vater war Förster, die Geweihe sind aus seinem Nachlass. Ich bin mit denen aufgewachsen und kann sie eigentlich nicht mehr sehen“, bekennt er.

Klaus Herrmann selbst versteht es, mit seinen ausgestellten Porträtzeichnungen Emotionen einzufangen. Leere und Enttäuschung erhalten bei ihm ein Gesicht. Doch auch die Belziger Landschaftswiesen haben es Herrmann angetan. Sein Werk „Brandenburger Landschaft“ zeigt die Gegend um den Europaradweg bei Baitz und begrüßt die Besucher in der Kulturscheune.

Von Andreas Koska

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