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Kunstgenuss und Gaumenschmaus

Caputh macht neugierig Kunstgenuss und Gaumenschmaus

Schloss und Caputher Musiken treiben es 2016 barock, modern, familiär und fabelhaft. Der Auftakt zum Veranstaltungsreigen erfolgt am 12. März mit einer außergewöhnlichen Kombination aus Text und Musik. Ein deutscher Diplomat fabuliert über Alltagsprobleme, Literatur und Zeitgeschehen und ein schwedischer Musiker streicht das Cello – ganz barock.

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Petra Reichelt (r.) mit den Protagonisten der Caputher Musiken Andreas von Zadow (l.), Andra Sauerborn und Terje I. Olsson.

Quelle: C. Krause

Caputh . Der langjährigen Kastellanin Petra Reichelt ist das Caputher Schloss das liebste von allen in der Obhut der Schlösserstiftung. Leidenschaftlich präsentierte sie denn auch am Donnerstag inmitten bezaubernder Arbeiten von Kindern des Ferienworkshops das Veranstaltungsprogramm 2016.

Dabei setzt das kleine Barockschloss am See auf einen Mix aus Klassik, Moderne und Familientauglichkeit. „Wir merken immer mehr, dass Eltern gern selbst das annehmen, was wir für die Kinder anbieten“, so Reichelt. Da dürfte der Familiennachmittag am 10. April das Richtige sein, wenn die Geschichtenerzählerin Franziska Bauer das Schloss in einen magischen Ort verwandelt, an dem Erzählungen und Märchen aus Asien, Afrika und Europa die Zuhörer zu Traumreisenden machen.

Kinderkunst aus dem Februar-Workshop ist noch bis 10

Kinderkunst aus dem Februar-Workshop ist noch bis 10. April im Caputher Schloss zu sehen.

Quelle: Claudia Krause

Ab dem 1. Mai rückt die Ausstellung „Meisterhaft wie selten einer ...“ die Gärten Peter Joseph Lennés zwischen Pommern und Schlesien in den Fokus. Ein Gebiet, das laut Reichelt bislang unerforscht in Sachen Lenné gewesen sei. Sein 150. Todestag ist würdiger Anlass für die Schau, an der die TU Dresden und die Universität Wroclaw gearbeitet haben.

Gemälde aus dem Schloss sind durch Kinderhand zu neuer Wirkung gekommen

Gemälde aus dem Schloss sind durch Kinderhand zu neuer Wirkung gekommen.

Quelle: Krause

Erstmals gibt’s auch was zu essen im Park. In Kombination mit einer Schlossführung, bei der Reichelt auf die vielen Details von Pflanzen- und Fruchtdarstellungen aufmerksam macht, erkunden die Gäste mit der Biologin Sylvia Hutter den Schlossgarten und genießen kleine Köstlichkeiten aus dessen Früchten und Kräutern.

Besonderes Schmankerl: Im August zeigt Götz Lemberg Fotografien der Havel zwischen Potsdam und der Elbmündung. Lemberg hat an der Unteren Havel in Abständen von einem Kilometer fotografische Schnitte, Cuts, durch die Landschaft gezogen; insgesamt 138. Im Studio setzte er sie wieder neu zusammen. Entstanden ist „H_V_L – Cuts. Porträt einer Flusslandschaft“. Im Sommer wird die gesamte Arbeit an ausgesuchten Orten entlang der Havel gezeigt – vom Kunsthaus Potsdam über Schloss Caputh, die Petzower Kirche, die Stadtgalerie Werder, die Galerie Töplitz bis zur St.Marien-Andreas-Kirche in Rathenow.

Und kein Schloss-Sommer ohne Musi. Klein, aber fein und gern risikobereit. So sehen sich die Förderer der Caputher Musiken im 21. Jahr und starten am 12. März in die Saison, die sie „Die Durchmessung des Lebens“ betiteln. Im Gemeindehaus Caputh treffen Musik auf Text, Wort auf Ton, wenn der schwedische Barockcellist Ludwig Frankmar Werke von Bach und Bassano spielt und der Diplomat und Schriftsteller Stefan aus dem Siepen aus seinem „Buch der Zumutungen“ liest. Andra Sauerborn vom Förderverein warb für die Auftaktveranstaltung unter dem sperrigen Titel „Die Endlichkeit des irdischen Lebens und andere Zumutungen“, denn er würde zum Nachdenken anregen. Außerdem machte sie auf „leisen Humor und sehr ungewöhnliche Gedanken“ des Autors neugierig.

Der deutsche Diplomat Stefan aus dem Siepen liest am 12

Der deutsche Diplomat Stefan aus dem Siepen liest am 12. März aus seinem „Buch der Zumutungen“ und der Schwede Ludwig Frankmar spielt auf seinem Barockcello Bach und Bassano.

Quelle: Bernd Schumacher

In elf Konzerten werden bis November Klassik, Pop und Jazz, Männer- und Glockenchor, Film- und Kinderkonzerte geboten. Traditionell an wechselnden Orten. So spielen „Stylus Phantasticus“ etwa im Festsaal, die Brandenburgische Bigband im Schlosshof und Meier’s Clan im Garten des Einsteinhauses. In der Kirche entbieten Männerchor und Jugendpreisträger ihre musikalischen Grüße. Aber auch das Wolf-Ferrari-Ensemble mit Minimal Music und Momo Djender. In ihrem Konzert kommt es zu einer Begegnung von Musik aus unterschiedlichen Kulturen und Welten. „Oriental an Occidental Songs“ sind in Berlin bereits beliebt. Für uns ist es ein Experiment“, freut sich Sauerborn.

Kartenvorverkauf läuft

Die nächste Veranstaltung im Schloss Caputh findet am 26. März um 15 Uhr statt. Es erklingt das Osterkonzert „Ein Veilchen auf der Wiese stand..!“ mit dem Duo „Con Emozione“.

Für alle Konzerte der Caputher Musiken hat der Kartenvorverkauf, auch online, begonnen. Frühbucher sparen. Anmeldungen für Schlossführungen/-konzerte unter Telefon 033209/7 03 45.

Weitere Informationen zu den diesjährigen Programmen unter www.spsg.de und www.caputher-musiken.de

Von Claudia Krause

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