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Potsdam-Mittelmark Kutschfahrt für den Langerwisch-Film
Lokales Potsdam-Mittelmark Kutschfahrt für den Langerwisch-Film
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19:51 04.09.2015
Pferdekutsche mit Filmteam und Ortsvorsteher an Bord: Mit der Kamera wurden Langerwisch-Bilder des Jahres 2015 aufgenommen. Quelle: Christel Köster
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Langerwisch

Für Dreharbeiten nutzen Filmleute heutzutage eher nicht die Pferdekutsche. In Langerwisch hat ein Kamerateam aber doch auf das althergebrachte Fortbewegungsmittel zurückgegriffen, um den Ort zu filmen. Aus gutem Grund: Die Kutschfahrt mit den Filmleuten an Bord war auch eine Hommage an eine besondere Ära des Dorfes, die jetzt zu Ende geht. Es war im Sommer 1991, als schon einmal ein Pferdewagen mit Kameraleuten durch den Ort fuhr, um das Dorf zu filmen – so wie es aussah im Sommer 1991, bevor das Sanierungsprogramm begann.

24 Jahre später machte sich wieder einer Kutsche mit Filmemachern auf den gleichen Weg. Sie hielten Bilder fest von Langerwisch im Jahr 2015 und dokumentieren damit eine Erfolgsgeschichte. Auf der Kutsche fehlte allerdings einer, den Ortsvorsteher Wolfgang Kroll unbedingt dabei haben wollte. Leo Rehmer, der Kutscher der Filmfahrt von 1991, sollte extra aus seinem Seniorenheim abgeholt werden, um mitzuerleben, wie der zweite Langerwisch-Film entsteht. „Er ist leider kurz vorher erkrankt. Die Ärzte haben ihm kein Okay für die Kutschfahrt gegeben“, sagte Kroll. „Wir wollen ihn aber bei anderer Gelegenheit mit in den Film einbauen.“

Der Film, der Langerwisch heute zeigt, nachdem fast sieben Millionen Euro aus dem Städtebauförderprogramm in die Sanierung flossen und aus dem Ort eine Schönheit machten, soll Ende des Jahres bei einer „Dankeschönveranstaltung“ gezeigt werden. Der Abschluss des Sanierungsprogramms wird auch beim Langerwischer Höfefest gefeiert, das heute 14 Uhr beginnt. Das Sanierungswerk wird dabei offiziell für beendet erklärt – mit der Enthüllung einer Stele, die auf die wichtigsten Sanierungsobjekte der vergangenen 24 Jahre verweist.

Von Jens Steglich

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