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Lagerflächen nach Maß

Im Stahnsdorfer Gewerbegebiet entsteht komfortabler Hallenkomplex Lagerflächen nach Maß

Im Stahnsdorfer Gewerbegebiet entsteht derzeit ein langgezogener Hallenkomplex für Lagermöglichkeiten. Freizeitkapitäne sollen dort ihre Boote, Oldtimerfreunde ihre Fahrzeuge und Handwerksbetriebe Material und Ausrüstung unterstellen können. Die später bewachte Anlage soll im Oktober bezugsfertig sein. Bislang sind knapp 50 Prozent der Kapazitäten bereits reserviert.

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Der neue Lagerkomplex im Stahnsdorfer Gewerbegebiet soll im Oktober bezugsfertig sein.

Quelle: Privat

Stahnsdorf. Im Stahnsdorfer Techno-Park an der Ruhlsdorfer Straße/Ecke Quermate entsteht in drei Bauabschnitten auf etwa 12 000 Quadratmetern ein Hallenkomplex für Lager- und Abstellflächen. Dort lassen die beiden Privatinvestoren Ute Gefromm und Tom Zivkovic aus Kleinmachnow derzeit ihren künftigen „Proparc“ errichten, eine komfortable Lageranlage für Freizeitboote, Old- und Youngtimer, aber auch für Handel und Handwerk.

„Wir haben immer wieder selbst nach kleineren und möglichst skalierbaren Lager- und Einstellflächen gesucht, die ebenerdig und abgeschlossen sind und wissen, wie schwierig das in der gesamten Region ist. Für kleinere Betriebe sind die am Markt angebotenen Flächen meist zu groß oder oftmals provisorisch umgestaltete Räume, die vielfach jede Menge Kompromisse erfordern. Ähnlich geht es den Besitzern von Sportbooten, Wohnmobilien oder Autos mit Sammlerwert, die oft auf dem eigenen Grundstück keinen Platz finden. Nicht wenige davon befinden sich zudem noch in Wohngebieten mit der entsprechenden Problematik bezüglich der Befindlichkeiten von Anwohnern. „Wir wollen hier ein dezidiertes Angebot in einer sicheren und möglichst flexiblen Ausführung erstellen und eine effiziente Alternative zu ’groß oder gar nichts’ etablieren “, begründet Tom Zivkovic die Geschäftsidee.

Der „Proparc“ ist kein konventioneller Garagenhof, betont Zivkovic. Die Anlage bietet Raumhöhen ab 3, 80 Meter mit belastbaren staubfreien Böden und hochwertigen gedämmten Sektionaltoren in Industriequalität. Das Gelände ist überwacht und nachts durchgängig mit energiesparender Technik beleuchtet. Der Zugang erfolgt über eine gesicherte elektrische Toranlage und ist nur für die Mieter zugänglich. Zunächst werden 154 Raumeinheiten mit rund 5400 Quadratmeter vermietbarer Fläche realisiert. Bis auf die Brandschutzmauern sind alle Trennwände flexibel versetzbar, falls Mieter etwas mehr beziehungsweise weniger Platz brauchen. Jede Lagereinheit ist mit einem eigenen Licht- und Stromanschluss (230 oder optional 400 V) ausgestattet. Der Dachbereich wird antikondensatbeschichtet, damit kein Wasser auf die Fahrzeuge oder das Material tropft. Bei 4,75 Euro plus Mehrwertsteuer für den Quadratmeter soll der Mietpreis liegen. Etwa 20 Quartiere mit einer speziellen Dämmung werden etwas mehr kosten.

Knapp 50 Prozent der Kapazität sind derzeit bereits reserviert, sagt Zivkovic. Die Interessenten kommen aus Kleinmachnow, Teltow oder Stahnsdorf, aber auch aus Potsdam oder dem südöstlichen Berlin. „Gerade im Old- und Youngtimer-Segment ist der Bedarf an geeigneten Unterstellmöglichkeiten stark gewachsen. Vor allem die Abgeschlossenheit der Räume ist ein starkes Argument, anders als in Tiefgaragen, in denen der Zugang zum Objekt vielfach einem breiteren Publikum möglich ist.“ Die Investoren gehen außerdem davon aus, dass die Hälfte aller Mieter aus den genannten Gründen aus dem Handwerk und dem Dienstleistungssektor kommen werden. Wenn die Bauarbeiten weiter planmäßig wie bisher verlaufen, sollte der Komplex im Oktober bezugsfertig sein, heißt es. Eine Internetpräsenz und entsprechende Werbeaktivitäten sollen in den nächsten Wochen starten.

Ursprünglich hatten sich die Investoren auch im Euro-Parc Dreilinden in Kleinmachnow umgesehen. Doch dort erschien ihnen der Quadratmeterpreis für ihr flächenintensives Vorhaben doch etwas zu teuer. „Wir glauben, dass das Gewerbegebiet in Stahnsdorf eine gute Lage hat, mit optimalen Verbindungen nach Potsdam und Berlin, was für unser Klientel schon sehr wichtig ist“, meint Zivkovic. Zudem haben wir in den Mitarbeitern der Gemeinde Stahnsdorf kooperative Partner für unser Vorhaben gefunden, die uns bislang gut unterstützt haben.

Nach Auskunft der Gemeindeverwaltung Stahnsdorf wollen sich demnächst im Techno-Park auch ein mittelständischer Computerbetrieb aus Teltow sowie ein Bauunternehmen aus Güterfelde niederlassen. Dann wären rund zwei Drittel aller verfügbaren Flächen im Stahnsdorfer Gewerbegebiet vermietet, so die Verwaltung.

Von Heinz Helwig

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