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Land, Leute, Leckereien

Gastgeber-Quartett lädt zum 1. Kulinarischen Sonntag im Hohen Fläming Land, Leute, Leckereien

Die Lücke zwischen Erntedank und Adventszeit muss nicht sein, findet Georg Bartsch. Deshalb hat er sich etwas einfallen lassen. Erstmals wird zum "Kulinarischen Sonntag" in den Hohen Fläming geladen.

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Georg Bartsch muss viele Äpfel für den Kuchen schälen.

Quelle: D. Fröhlich

Wiesenburg. Ausgerechnet im tristen November gibt es den Hohen Fläming zum Genießen. Der "1.Kulinarische Sonntag" ist für dieses Wochenende angesetzt, "weil zwischen Erntedank und Adventszeit noch eine Lücke besteht", wie Georg Bartsch findet. Mit Ehefrau Ines erwartet er die Teinehmer am Nachmittag zur Kaffeezeit. Es gibt Apfel-Streusel und Apfel-Käsekuchen. "Die Früchte stammen von der eigenen Streuobstwiese. Serviert wird ofenfrisch auf historischen Backblechen", kündigen beide an. Neuerdings mit dem "Cottage im Fläming", einem in antiquarischem Ambiente eingerichteten Ferienquartier in Wiesenburg dabei, will sich das Paar einreihen, wenn es um gemeinschaftliche Vermarktung regionaler Produkte geht.

Eine Rundreise mit vier Stationen wurde mit Unterstützung der Lokalen Aktionsgruppe Fläming/Havel zu dem Zweck aus der Taufe gehoben. Hierzulande erlebt diese Idee ihre Premiere. Vorwiegend aus Berlin kommen die Teilnehmer, die Land und Leute kennen lernen und sich dabei nicht nur am Rande auf einige exklusive Kostproben freuen können. Pro Aufenthalt sind etwas mehr als 30 Gäste angemeldet ‒ einige sind (für 31,50 Euro) den ganzen Tag mit von der Partie.

Los geht es vormittags in der Idylle der Forstsiedlung Spring. Im Domizil "Spek en Ei" von Corry van Rouveroij van Neuwahl und Götz Güttler gibt es zum Auftakt eine Zucchinisuppe nach flämischer Art, Rehmedaillon mit Erdbeersoße, eine halbe Rote Beete mit Crème fraiche. Im herbstlichen Renaissance-Garten präsentieren die beiden außerdem ihre 99 Rebstöcke. Frischen Fisch offerieren die neuen Eigentümer ‒ Matthias Engels und Susanne Finsterer ‒ auf dem Forellenhof Rottstock, der auf eine mehr als 100-jährige Tradition verweisen kann. Nach dem eingangs erwähnten Vesper in der "Perle des Flämings" krönt der Besuch des Bio-Hofes von Bernd Schulz in Gömnigk die Tour. Backschwein mit Sauerkraut ist das rustikale Finale.

Von René Gaffron

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