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Potsdam-Mittelmark Land stellt Hilfe für Ortsmitte in Aussicht
Lokales Potsdam-Mittelmark Land stellt Hilfe für Ortsmitte in Aussicht
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19:04 21.07.2016
Die Gemeinde hatte für den Michendorfer Bahnhof 50 000 Euro angeboten. Die Deutsche Bahn lehnte die erste Offerte ab. Die Gemeindevertreter wollen sich nun am 1. August auf das weitere Vorgehen verständigen. Quelle: Christel Köster
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Michendorf

Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) stellt für der Entwicklung der Michendorfer Ortsmitte Unterstützung in Aussicht. Das geht aus einem Brief der Ministerin an Ingo Senftleben, Fraktionschef der CDU-Landtagsfraktion, hervor. Er hatte mit Bürgermeister Reinhard Mirbach (CDU) das frühere Teltomat-Gelände in Michendorf besichtigt und sich mit der Bitte an die Ministerin gewandt, durch geeignete Fördermaßnahmen die Kommune bei der städtebaulichen Entwicklung des Ortskerns zu unterstützen. Das Städtebauförderprogramm ist zwar ausgelaufen. Für die Ministerin könnte die Gesamtbetrachtung einer Entwicklung der Ortsmitte und des Bahnhofsumfeldes aber einen neuen Ansatzpunkt bieten. „Gerade auch die wachsenden Städte und Gemeinden des berlinnahen Raums bedürfen einer städtebaulich fundierten Entwicklung.“ Das Ministerium sei gerne bereit, diesen Prozess zu unterstützen, so Schneider. Die Gemeinde startete derweil ein Interessenbekundungsverfahren für Michendorfs Bahnhof. In der Mitteilung dazu heißt es, die Kommune entwickle ein Konzept zur Revitalisierung des Bahnhofs und strebe den Kauf an. „Die Zeit bis zur endgültigen Entscheidung der Deutschen Bahn zum Verkauf an die Gemeinde oder zur Versteigerung des Gebäudes soll genutzt werden, um mit Bürgern, Vereinen und Unternehmen Ideen und Nutzungen für das denkmalgeschützte Objekt zu finden“, teilte Mirbach mit. Fürs Verfahren, das bis 15. September läuft, wurde die Internetseite www.bahnhof-michendorf.de freigeschaltet. Die Gemeindevertreter beraten am 1. August, was ihnen der Bahnhof wert ist. Die Deutsche Bahn hatte das erste Kaufangebot der Kommune von 50 000 Euro abgelehnt.

Von Jens Steglich

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