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Potsdam-Mittelmark Land unterstützt Entwicklung im Gewerbepark
Lokales Potsdam-Mittelmark Land unterstützt Entwicklung im Gewerbepark
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02:15 01.07.2017
Grund zur Freude haben Bernd Kreykenbohm (l.) und sein Nachfolger Uwe Brückner, Bürgermeister der Gemeinde Kloster Lehnin, hier auf dem Gelände des Evangelischen Diakonissenhauses. Quelle: Christine Lummert
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Kloster Lehnin

Diese Nachricht hat am Dienstagabend im Gemeinderat von Kloster Lehnin stürmischen Beifall erhalten: Das Land Brandenburg hat für die weitere Entwicklung des früheren Damsdorfer Kasernenstandortes zu einem Gewerbepark eine Förderung von 607 300 Euro bewilligt. Das verkündete Bürgermeister Uwe Brückner (SPD) gleich zu Beginn der Sitzung.

Das Geld fließt zum großen Teil in den Ausbau der Erschließungsstraße des künftigen Wirtschaftsstandortes. Aber auch die Bodenuntersuchung wird davon bezuschusst. Andrea Beyerlein, Sprecherin des Ministeriums für Wirtschaft und Energie in Potsdam, spricht von einer Altlastensondierung. Das förderfähige Investitionsvolumen liegt bei 1,21 Millionen Euro, der Fördersatz bei 50 Prozent. Das Geld stammt aus dem Programm „Verbesserung der regionalen Wirtschafts- und Infrastruktur“.

Von der Förderung wird nun die rund 700 Meter lange Zufahrt zum früheren Kasernengelände ausgebaut. Bisher war sie nur notdürftig befestigt worden für Lastwagen der nahen Autobahn-Baustelle, die auf dem Areal Baumaterialen ablagern.

„Die Förderung bedeutet, dass wir weiter voranschreiten bei der Vorbereitung der wirtschaftlichen Entwicklung des Areals“, sagte Brückner am Mittwoch der MAZ. Noch im Sommer erwarte er die Baureife für ein Teilstück der Fläche, den so genannten Handwerkerhof. Bis Jahresende sei das dann voraussichtlich auch für die übrige Teilfläche erreicht, „so dass es langsam los gehen kann mit den Ansiedlungen“, so Brückner. „Die Förderung passt in den Plan“, frohlockt Kloster Lehnins Rathauschef.

Das geplante Gewerbegebiet könnte sich so tatsächlich zu einer Erfolgsgeschichte mausern. Erst Ende Mai hatte die Entwicklungsgesellschaft des Damsdorfer Gewerbeparks für knapp eine Million Euro eine Teilfläche verkaufen können.

Kloster Lehnin hat, damals noch unter Bürgermeister Bernd Kreykenbohm, das frühere Kasernengelände völlig überraschend 2015 gekauft. Als Kaufsumme flossen damals knapp 2 Millionen Euro an die Bundesanstalt für Immobilien. Später gründete sich die Entwicklungsgesellschaft als kommunale Tochter, deren ehrenamtlicher Geschäftsführer Manfred Meske ist. Wesentlichen Anteil am Fortschritt der 316 000 Quadratmeter großen Fläche dürfte jedoch Kreykenbohm haben, der mittlerweile hauptamtlicher Mitarbeiter der Gesellschaft geworden ist.

Es ist eine große Aufgabe, die die Gesellschaft – mit finanzieller Rückendeckung der Kommune und nun auch des Landes – zu stemmen hat. Allein 40 Lager- und Werkzeughallen befinden sich auf dem Gelände.

Von Marion von Imhoff

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