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Potsdam-Mittelmark Land will Hilfe für Ferienanlage prüfen
Lokales Potsdam-Mittelmark Land will Hilfe für Ferienanlage prüfen
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02:16 16.08.2015
Spaß im Freien, denn die Häuser sind wenig einladend. Quelle: Greiner
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Petzow

Mit bis zu 30 000 Übernachtungen im Jahr gehört das Inselparadies Petzow wie eh und je zu den beliebten Ferienzielen für Kinder. Doch das einstige Pionierlager an der Grellebucht muss dringend saniert werden. Der Verein Inselparadies und Eigentümer Heinz Franke hoffen auf Unterstützung, denn sie wollen die alte Anlage für vier Millionen Euro in den nächsten Jahren sanieren. Ein entsprechender Bebauungsplan ist aufgestellt und Franke geht davon aus, dass er im Herbst von Werders Stadtverordneten beschlossen werden kann. „Damit eine Förderung zu 40 Prozent durch die Landesinvestitionsbank möglich ist, soll eine Kapitalgesellschaft mit der Stadt Werder und dem Kreis gegründet werden“, sagt Franke beim Besuch der Staatssekretärin Daniela Trochowski am Donnerstag im Inselparadies.

Die Stadt Werder will zwar Unterstützung geben, sieht aber für eine Beteiligung der Stadt an der geplanten Kapitalgesellschaft keine Chance. Das sagte Vizebürgermeister Christian Große (CDU) auf Nachfrage der MAZ. Der Vorsitzende des Vereins Inselparadies, Gunther Schinke, beklagt, dass es vom Land Brandenburg bisher keinerlei Hilfe für die Ferienstätte gab. „In Thüringen und Sachsen ist das ganz anders. Die Länder investieren in die Erholungsstätten für Kinder regelmäßig beträchtliche Summen. Das Land Brandenburg hat dagegen bisher gar nichts getan.“ Der Vergleich mit den anderen Bundesländern ist für die Staatssekretärin Anlass, Investitionsgelder für das Inselparadies Petzow nun prüfen zu lassen. „Ich kann keine Zusagen machen, aber in den zuständigen Ministerien könnten mögliche Finanzquellen aufgespürt werden.“ Dabei ließ sie offen, ob sich Gelder aus dem kommunalen Investitionsprogramm oder dem Bundesjugendplan erschließen lassen.

Das Inselparadies mit Seezugang, Kleinzoo und Freilichtbühne dehnt sich auf neun Hektar aus und macht einen Jahresumsatz von 1,8 Millionen Euro. Für die Ferienkinder wird in der eigenen Küche der Anlage gekocht. Die Eltern bezahlen im Durchschnitt 300 Euro für die Betreuung ihrer Kinder, einschließlich Vollverpflegung und Programm.

Von Regine Greiner

Eine 21 Hektar große Teilfläche des Göttinsees im Ortsteil Töplitz übergab am Donnerstag Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski der Stadt Werder. Der größte Teil des Sees in der Gemarkung Ketzin ist in Besitz einer Stiftung. Das Land Brandenburg hat in den vergangenen Monaten bereits 49 Seen an Kommunen übergeben, damit sie öffentlich zugänglich bleiben.

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