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Land will Hilfe für Ferienanlage prüfen

Petzower Inselparadies: Finanzspritze nicht in Sicht Land will Hilfe für Ferienanlage prüfen

Seit Jahren muss das Inselparadies Petzow am Glindower See saniert werden. Vier Millionen Euro sind dafür notwendig. Der Bebauungsplan ist fast vollendet. Das Land will nun finanzielle Hilfen prüfen. Die Stadt Werder begrüßt die Sanierung, sieht für eine finanzielle Unterstützung aber gegenwärtig keine Chancen.

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Spaß im Freien, denn die Häuser sind wenig einladend.

Quelle: Greiner

Petzow . Mit bis zu 30 000 Übernachtungen im Jahr gehört das Inselparadies Petzow wie eh und je zu den beliebten Ferienzielen für Kinder. Doch das einstige Pionierlager an der Grellebucht muss dringend saniert werden. Der Verein Inselparadies und Eigentümer Heinz Franke hoffen auf Unterstützung, denn sie wollen die alte Anlage für vier Millionen Euro in den nächsten Jahren sanieren. Ein entsprechender Bebauungsplan ist aufgestellt und Franke geht davon aus, dass er im Herbst von Werders Stadtverordneten beschlossen werden kann. „Damit eine Förderung zu 40 Prozent durch die Landesinvestitionsbank möglich ist, soll eine Kapitalgesellschaft mit der Stadt Werder und dem Kreis gegründet werden“, sagt Franke beim Besuch der Staatssekretärin Daniela Trochowski am Donnerstag im Inselparadies.

Die Stadt Werder will zwar Unterstützung geben, sieht aber für eine Beteiligung der Stadt an der geplanten Kapitalgesellschaft keine Chance. Das sagte Vizebürgermeister Christian Große (CDU) auf Nachfrage der MAZ. Der Vorsitzende des Vereins Inselparadies, Gunther Schinke, beklagt, dass es vom Land Brandenburg bisher keinerlei Hilfe für die Ferienstätte gab. „In Thüringen und Sachsen ist das ganz anders. Die Länder investieren in die Erholungsstätten für Kinder regelmäßig beträchtliche Summen. Das Land Brandenburg hat dagegen bisher gar nichts getan.“ Der Vergleich mit den anderen Bundesländern ist für die Staatssekretärin Anlass, Investitionsgelder für das Inselparadies Petzow nun prüfen zu lassen. „Ich kann keine Zusagen machen, aber in den zuständigen Ministerien könnten mögliche Finanzquellen aufgespürt werden.“ Dabei ließ sie offen, ob sich Gelder aus dem kommunalen Investitionsprogramm oder dem Bundesjugendplan erschließen lassen.

Das Inselparadies mit Seezugang, Kleinzoo und Freilichtbühne dehnt sich auf neun Hektar aus und macht einen Jahresumsatz von 1,8 Millionen Euro. Für die Ferienkinder wird in der eigenen Küche der Anlage gekocht. Die Eltern bezahlen im Durchschnitt 300 Euro für die Betreuung ihrer Kinder, einschließlich Vollverpflegung und Programm.

Von Regine Greiner

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